Praktisches MINT-PROJEKT in Corona Zeiten – Schüler bauen CO2 Ampel

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 Chemie haben, mit ihrer Klassenlehrerin Frau Rodemerk, an einem MINT-Projekt teilgenommen.

  • Organisiert vom zdi-Zentrum KReMINTec
  • in Zusammenarbeit mit dem MakerSpace der Hochschule Niederrhein 

Endlich wieder im Präsenzunterricht wurde zum aktuellen Thema „Luftqualität im Klassenraum“ Messgeräte gebaut, mit denen die CO2-Konzentration gemessen werden kann.

Das MINT-Projekt fand online an vier Tagen statt. Hierfür wurde jedem Schüler und Schülerin vom MakerSpace ein Laptop zur Verfügung gestellt. Außerdem erhielt jeder Teilnehmer einen Ampelbausatz.

Nach dem Bau der Ampel folgte eine Einführung in das Programmieren. Dabei wurden die Schüler und Schülerinnen von vier Studierenden der Hochschule Niederrhein online angeleitet.

Die 21 programmierten Ampeln werden auf verschiedene Klassen- und Fachräume aufgeteilt. Jeder Schüler ist Pate seiner eigens gebauten und programmierten Ampel und übernimmt damit die Verantwortung für die Funktionalität.

Da die CO2-Konzentration ein wichtiger Indikator für die Luftqualität im Klassenraum ist, sollen die Ampeln die Schüler und Schülerinnen sowie die Lehrkräfte beim Lüftungskonzept unterstützen.

Geplant ist, die CO2-Ampeln im Informatikunterricht noch zu ergänzen.

Artikel: Frau Rodemerk

Spendenprojekt unserer Schulgemeinschaft

Sehr geehrte Eltern,

liebe Schülerinnen und Schüler,

mit der Idee, eine Schulgemeinschaft zu gestalten, in der unter anderem die Förderung eines sozialen Miteinanders einen besonderen Schwerpunkt erhalten soll, entstand 2019 unser Leitbild WIR gemeinsam – eigene Lebenswege gestalten. Wir haben uns„praxisnahes“, „das Wir-Gefühl“ förderndes Arbeiten zur Aufgabe gemacht; der Gedanke eines sozialen Miteinanders ist uns so wichtig, dass er wesentlich für unser Schulprogramm wurde, in dem wir auch das Engagement unserer Schülerinnen und Schüler für außerschulische Projekte als ein Erziehungsziel nennen, auf das wir uns gemeinschaftlich einigten.

Während hoffentlich viele von uns in den Sommerferien einige unbeschwerte Wochen verbrachten, traf die Jahrhundertflut im Ahrtal und in der Rureifel unzählige Menschen so hart, dass ihr Leben bis auf unbekannte Zeit die bis zu diesem Zeitpunkt vertrauten Wege nicht mehr findet; Lebenswege verlieren sich hier im Chaos oder nehmen durch die Zerstörung oder gar durch den Tod von Angehörigen, Freunden, Nachbarn eine kaum erträgliche Wendung.

Dem Kollegium unserer Schule ist es unmöglich, die Flutkatastrophe in den oben genannten Gebieten, die einigen von uns sehr vertraut sind, nur als ein Ereignis zur Kenntnis zu nehmen, über das die Medien berichten. Uns berührt das Schicksal der betroffenen Menschen sehr, und es ist uns daher ein großes Anliegen, zu helfen – je konkreter, desto besser.

Durch Gespräche mit Betroffenen der Flutkatastrophe in Gemünd (Rureifel), wurde klar: Eine Rückkehr in unseren geregelten Schulalltag, der das Miteinander von ca. 860 Personen prägt (Eltern nicht eingerechnet), ist uns tatenlos nicht möglich: Es muss einen Weg geben, die Stärke unserer großen Gemeinschaft zu nutzen, um in dem Katastrophengebiet schnellstmöglich zu helfen – dort zumindest einen kleinen Beitrag zum Wiederaufbau zu leisten! Die Astrid-Lindgren-Schule in Schleiden wurde von der Flut hart getroffen. Sie verlor Unterrichtsmaterial und Einrichtungsgegenstände im Erdgeschoss und im Keller. In einem Austausch mit Helfern, durch deren Aufräum- und Reinigungsarbeiten der Schulstart an dieser Förderschule mit geringer Verspätung nach den Sommerferien möglich war, kam die Idee auf, dieser Schule ein Stück weit den Weg zurück in die „Normalität“ zu ebnen:  Wir möchten das Projekt „Bewegte Pause“, das an dieser Schule wichtiger Bestandteil des Alltags war, wieder ermöglichen. Dazu werden Geräte und Spielzeuge unterschiedlicher Art benötigt, die sich die Schüler in den Pausen ausleihen können. Wir möchten gerne –  soweit uns das möglich ist – eines der durch die Flut zerstörten Fahrzeuge ersetzen.

Der hier einleitend genannte Verweis auf unser Leitbild bezweckt, die moralische Verpflichtung, in der wir uns sehen, zu verdeutlichen: Wir wollen zeigen, dass sich soziales Miteinander nicht beschränkt auf die eigene Familie und die Schulgemeinschaft, und nicht auf Lehrpläne und Schulprogramme, sondern dass es ein gesellschaftliches Anliegen ist. Es fordert uns dazu auf, Ihren Kindern, euch, liebe Schülerinnen und Schüler, zu zeigen, was es bedeutet, soziale Verantwortung wahrzunehmen. Wenn Schülerinnen und Schüler, Eltern und alle Mitglieder des Kollegiums – also alle 860 (+) an unserer Schule Beteiligten – einen kleinen Beitrag von 1,- oder 2 ,- Euro spenden, so können wir zeigen, dass wir gemeinsam etwas bewegen können, dass der einzelne in der Gemeinschaft stark ist und ein Ziel erreicht. Die Kinder werden daher in den kommenden Tagen von der Klassenleitung gebeten, einen kleinen Geldbetrag unserem Spendenprojekt beizusteuern.

Die Spende ist freiwillig, aber wir hoffen, dass wir Sie und euch unser Anliegen deutlich machen können. Es geht um konkrete Hilfe – ermöglicht durch einen sehr kleinen Beitrag jedes einzelnen, der aber in der Gemeinschaft viel bewirkt und für diese wichtig ist.

WIR gemeinsam… Wenn nicht jetzt, wann dann?

Die Freiherr-vom-Stein Schule Krefeld

Anhang:

Elternbrief zum Schuljahr 21/22

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
zum zweiten Mal starten wir in ein Schuljahr unter Pandemie-Bedingungen. Die Fortschritte beim Impfen werden hoffentlich dafür sorgen, dass die Bedingungen für das Lernen wieder besser werden.
Wir hoffen sehr, dass die jetzt wieder steigenden Infektionszahlen nicht dazu führen werden, dass es vermehrt zu Quarantänen oder gar Schulschließungen kommen wird. Um dies zu verhindern, werden wir weiterhin die bekannten Hygieneregeln einhalten.
Falls es doch, z.B. durch Quarantänemaßnahmen, wieder dazu kommen sollte, dass Kinder zeitweise zuhause lernen müssen, sind wir inzwischen gut aufgestellt für den Distanzunterricht. Für diesen Fall gelten weiter unsere Regeln für den Distanzunterricht. Schülerinnen und Schüler, die in Distanz lernen, sind verpflichtet, Kontakt zu ihren Lehrkräften zu halten und ihre Aufgaben von zuhause aus zu erledigen.

Bitte nutzen Sie Ihren Zugang für unsere Kommunikationsplattform. Auch im kommenden Schuljahr dient die Plattform Sdui zur schnellen Übermittlung von wichtigen Informationen und zum Austausch mit den Lehrerinnen und Lehrern. Den tagesaktuellen Stundenplan kann jeder über die App WebUntis einsehen.

Auch die Einschulungsfeier am Mittwoch ist leider von Pandemie-bedingten Einschränkungen geprägt: Sie findet zeitlich gestaffelt für jede unserer neuen fünften Klassen separat statt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen geimpft, genesen oder getestet sein und wir müssen eine Kontakt-Nachverfolgung betreiben.

Mit Beginn des jetzigen Schuljahres wächst unsere Schule von 27 auf nun 30 Regelklassen. Dies hat zur Folge, dass unsere Schule neben dem Hauptstandort an der Von-Ketteler-Straße nun über einen Teilstandort an der Hafelsstraße 41 verfügt. Hier werden künftig die Jahrgänge 9 und 10 unterrichtet.

Wir schauen hoffnungsvoll auf das neue Schuljahr. Wir werden viele der Dinge, die wir im vergangen Schuljahr im Hinblick auf digitales Arbeiten gelernt haben, beibehalten und weiterentwickeln. Vor allem aber freuen wir uns darauf, unsere Schülerinnen und Schüler wieder hier begrüßen zu können und die Freiherr-vom-Stein Realschule nun an zwei Standorten wieder mit Lernen, Leben und Spaß füllen zu können.

Mit freundlichen Grüßen
André Bartel