Elternbrief zum Schulbetrieb ab dem 12.4.21

Liebe Eltern,

ab dem kommenden Montag, 12. April, werden alle Schulen in Nordrhein-Westfalen in den Schulbetrieb nach den Osterferien zunächst für eine Woche im Distanzunterricht starten. Das bis dato immer noch unsicher einzuschätzende und schwer zu bewertende Infektionsgeschehen nach der ersten Osterferienwoche und dem Osterfest mit diffusen Infektionsausbrüchen erfordert eine Anpassung des Schulbetriebes in der kommenden Woche. Deswegen hat die Landesregierung für alle Schulformen und alle Schülerinnen und Schüler entschieden, begrenzt für die eine Woche nach den Osterferien, Distanzunterricht vorzusehen.

Ausgenommen bleiben an unserer Schule die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen des Jahrgangs 10, die sich weiterhin auch im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten können. Dies betrifft die für diese Woche vorgesehene Wechselgruppe. In der kommenden Woche gilt der reguläre Stundenplan für die Klassen 10 mit den bereits vor den Ferien bekannten Änderungen für die Stunde in Religion / Praktische Philosophie.

Ab Dienstag, 20.April 2021, soll der Unterricht dann – sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – wieder mit Präsenzanteilen (Wechselunterricht) für alle Jahrgangsstufen der Freiherr-vom-Stein Realschule fortgesetzt werden. Ich erinnere daran, dass Montag, 19. April, aufgrund des Medientages für fast das gesamte Kollegium durch die Schulkonferenz ein Distanzunterrichtstag für alle Schülerinnen und Schüler beschlossen worden war (siehe Elternbrief vom 23. März).

Die Durchführung des Präsenzunterrichts erfordert weiterhin das Einhalten unserer strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz sowie ein Fortschreiten des Impfens.

Testpflicht:

Künftig ist der Besuch der Schule an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei COVID-19-Selbsttests teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Diese Testpflicht gilt für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und für sonstiges an der Schule tätiges Personal gleichermaßen. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ ist möglich, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung gilt: Der Schulleiter kann zulassen, dass Coronaselbsttests für zuhause unter elterlicher Aufsicht stattfinden. In diesem Fall müssen die Eltern das negative Ergebnis schriftlich versichern. Bitte sehen Sie von Einzelanfragen zur konkreten Ausgestaltung der Testpflicht sowie die rechtlichen Grundlagen an das Schulbüro ab, diese soll in einer aktualisierten Fassung der CoronaBetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) geregelt werden.

Wichtig: Bei einem positiven Ergebnis werden die betroffenen Personen isoliert und begeben sich in häusliche Quarantäne. Durch einen PCR-Test wird das Ergebnis des Selbsttests noch einmal überprüft.

Der Schulstart nach den Osterferien beginnt bis auf die Klassen 10 im Distanzunterricht. Dabei ist weiterhin eine Notbetreuung für die Klassen 5 bis 6 sichergestellt. Die Abholung der Schüler iPads durch die Betroffenen ist am Montag zur verabredeten Zeit bei der jeweiligen Klassenleitung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

André Bartel
Schulleiter

Elternbrief Medientag 19.04.2021

Liebe Eltern,

wie vor einem Jahr, so befinden wir uns auch in diesem Jahr kurz vor dem Osterfest in einer Corona-Welle. Wir alle sehnen uns nach der früheren Normalität, doch wird die Pandemie nicht von jetzt auf gleich vergehen.
Mit dem Lernmanagementsystem LogineoLMS und der Kommunikationsplattform Sdui konnten wir im Laufe des letzten Jahres Eckpfeiler für das digitale Lernen und Kommunizieren in unseren Schulalltag verankern, ohne die insbesondere die langen Phasen des Distanzlernens nicht hätten gemeistert werden können. Grundlage für die Anwendung in der Praxis ist dabei unser im Dezember verabschiedetes Konzept zur Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht, das jetzt als ein mögliches Beispiel im Bildungsportal des Landes veröffentlicht wurde.
Wie mit dem Konzept festgelegt, bedarf der Umgang mit Medien einer steten Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer. In Absprache mit dem Eilausschuss der Schule wird ein Großteil des Kollegiums am Montag, 19. April, am 3. Krefelder Medienfachtag teilnehmen und sich in 18 Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten weiterbilden. Aus diesem Grunde ist dieser Tag grundsätzlich ein Studientag für alle Schülerinnen und Schüler mit Aufgaben über die LogineoLMS-Plattform. Die bekannte Notbetreuung sowie die Möglichkeit, unter Aufsicht auf Vorschlag durch die Klassenleitung in einem Informatikraum (study hall) die Aufgaben zu bearbeiten, bleiben davon unberührt.
Sofern es seitens des Ministeriums keine Änderung gibt, wird nach den Osterferien das derzeit bekannte Wechselmodell für den Präsenzunterricht fortgesetzt. Über mögliche Änderungen werden wir Sie sobald wie möglich über die Schulhomepage bzw. über Sdui informieren.
Unmittelbar nach den Osterferien erfolgt dann auch die Ausgabe einer Anzahl von Schüler-IPads. Hierzu haben die Klassenleitungen mit den Erziehungsberechtigten der vorgesehenen Schülerinnen und Schüler in diesen Tagen bereits Kontakt aufgenommen.
Für Ihre Unterstützung in dieser für keine Seite einfachen Zeit, insbesondere bei der Umsetzung des Distanzunterrichts in den heimischen vier Wänden, möchte ich mich recht herzlich bedanken und wünsche Ihnen ein wenig Zeit und Ruhe an den bald kommenden Feiertagen.

Mit freundlichen Grüßen
Herr Bartel
(Schulleiter)

Elternbrief Schnelltests

Liebe Eltern,
wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben, soll in allen weiterführenden Schulen den Schülerinnen und Schülern einmal vor den Osterferien ein freiwilliges Testangebot gemacht werden. Das Testangebot soll nach den Osterferien wöchentlich fortgesetzt werden.  Die Belieferung der Schulen mit einem Schulkontingent an Tests soll ab heute bis zu den Osterferien durch ein Logistikunternehmen erfolgen. Bisher hat die Freiherr-vom-Stein noch keine Informationen über einen genauen Lieferzeitpunkt für unsere Schule erhalten. Viele Detailfragen sind überdies noch offen, z.B. die der konkreten Entsorgung. Es kann daher auch sein, dass es in dieser Woche trotz einer möglichen Lieferung nicht mehr zu Testungen für die Schülerinnen und Schüler kommen kann.
Die Testungen (Selbsttests) sollen während der Unterrichtszeit in der Schule stattfinden, genauer zu Unterrichtsbeginn. Lehrkräfte oder weiteres schulisches Personal sollen den Testvorgang beaufsichtigen. Medizinische Hilfeleistungen (z.B. Abstriche) sind weder erforderlich noch zulässig.  Eine Testung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht. Die Lehrkräfte kontrollieren das Ergebnis der Testung. Sogenannte PoC-Schnelltests können innerhalb von gut 15 bis 30 Minuten Aufschluss darüber geben, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist.
Ein positives Ergebnis eines Selbsttests ist noch kein positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung, stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar. Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Daher soll nach jedem positiven Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung durchgeführt werden. Die Schulleitung informiert die Eltern und entscheidet, ob die Schülerin oder der Schüler nach Hause geschickt wird oder aus der Schule abgeholt werden muss. Eine Nutzung des ÖPNV für die Heimfahrt sollte unbedingt vermieden werden. Kann eine sofortige Abholung durch die Eltern nicht gewährleistet werden, wird ein vorübergehender geschützter Aufenthalt in der Schule sichergestellt werden.
Bei einem positiven Selbsttestergebnis muss umgehend durch die betroffene Person bzw. deren Eltern/Personensorgeberechtigte von zuhause aus Kontakt mit der Hausärztin/dem Hausarzt bzw. der Kinderärztin/dem Kinderarzt aufgenommen und ein Termin für einen PCR-Test vereinbart werden. Eine erneute Teilnahme der Schülerin oder des Schülers am Unterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test wieder möglich. Bis zum PCR-Testtermin sollte sich die Person in freiwillige häusliche Quarantäne begeben, um der Gefahr von Ansteckungen vorzubeugen. Bei einem positiven PCR-Nachweis erfolgen die weiteren Schritte nach Maßgabe der landesrechtlichen Verordnungen (u.a. häusliche Absonderung auch für Familienangehörige und ggf. die Lerngruppe, die Klasse, Kontaktpersonen).
Damit die Selbsttests ihre Wirkung entfalten können, sollten die Testungen möglichst flächendeckend bzw. bei allen Schülerinnen und Schülern in der Schule durchgeführt werden. Gleichwohl: Die Testung ist freiwillig. Bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres können die Eltern Widerspruch gegen die Teilnahme ihres Kindes an der Testung erheben. Bei einem Widerspruchsverfahren müssen nur die Eltern aktiv werden, die tatsächliche Einwände gegen den Test haben. Dies erspart uns als Schulen die Einholung einer Einverständniserklärung von allen Eltern. Ein Muster für eine Widerspruchserklärung finden im Anhang dieser Nachricht bzw. auf unserer Schulhomepage.
Wir bitten Sie darum, einen möglichen Widerspruch bitte umgehend über Ihre Kinder an die Klassenleitungen mitzugeben, damit die Schule die Testung planen kann und damit bei der Lieferung der Schnelltests an unserer Schule keine Zeit verloren geht und umgehend die anwesenden Schülerinnen und Schüler getestet werden können. Verantwortlich für die rechtzeitige Vorlage des Widerspruchs sind die Eltern. Behaupten Schülerinnen und Schüler das Vorliegen eines elterlichen Widerspruchs und kann dies aus Zeitgründen nicht überprüft werden, wird die Testung möglichst nachgeholt.

Mit freundlichen Grüßen
André Bartel
Schulleiter

Anhang: