Impfaufruf der Stadt Krefeld

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Beschäftigte in den Krefelder Kindertageseinrichtungen
und an den Krefelder Schulen,

seit annähernd 1 ½ Jahren bestimmt die Corona-Pandemie nun schon unseren Alltag und unser Zusammenleben. In nahezu allen Lebensbereichen stehen wir vor neuen Herausforderungen. Sie alle waren in den vergangenen Monaten immer wieder in schwierigen Situationen. Sie mussten sich fragen: Wie kann Schule, wie kann der Ganztag, wie kann Kita überhaupt funktionieren, wenn wir so viele neue Regeln beachten müssen und so eingeschränkt sind? Ich bin mir sicher: Wir sind uns einig, dass Schulen und Kitas geöffnet bleiben sollen. Gleichzeitig wollen wir die erneute gefährliche Ausbreitung des Virus verhindern. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir jetzt einen wesentlichen Trumpf in der Hand: Es gibt inzwischen Impfstoff in ausreichender Menge für alle, und: die Ständige Impfkommis-sion (StiKo) empfiehlt die Impfung für alle Personen ab einem Alter von 12 Jahren. Mit dem beigefügten Merkblatt hat das Krefelder Gesundheitsamt zusammengestellt, wel-che Gründe für eine Impfung sprechen. Mit der Impfung schützen Sie sich nicht nur selbst. Sie erschweren damit auch eine weitere Ausbreitung des Virus. Dadurch werden auch alle diejenigen geschützt, die sich (noch) nicht impfen lassen können, besonders die jüngeren Kinder unter 12 Jahren.

Die Stadt Krefeld ruft deshalb alle bisher noch ungeimpften Personen ab 12 Jahren dringend auf, nunmehr von den bestehenden Impfangeboten Gebrauch zu machen. Wenden Sie sich dazu einfach an Ihren Hausarzt oder Kinderarzt oder jede andere Praxis in Krefeld. Die Impfung ist selbstverständlich kostenlos. Noch bis zum 30.9.2021 können Sie sich und Ihre Kinder ab 12 Jahren jeden Tag – auch am Wochenende – auch im Krefelder Impfzentrum auf dem Sprödentalplatz impfen lassen: Nähere Informationen dazu finden Sie hier:
https://www.krefeld.de/de/inhalt/impfen-ohne-termin-neues-angebot-im-krefelder-impfzentrum/
Sollten Sie unsicher sein, wo oder wie Sie schnellstmöglich Ihr Impfangebot bekommen können, wenden Sie sich gerne an die Leitung Ihrer Schule oder Kindertageseinrichtung. Diese wird Ihnen behilflich sein und bei größerer Nachfrage in Kooperation mit der Stadt ggf. sogar ein spezielles Impfangebot für die jeweilige Einrichtung planen.

Mit freundlichen Grüßen
In Vertretung
Markus Schön
Stadtdirektor

Anlage:

Start des Späti-Konzepts

Sehr geehrte Eltern zu Ihrer Kenntnisnahme,

nach langer – coronabedingter Pause – startet das Späti-Konzept nach den Herbstferien. Es wird ein paar kleinere Veränderungen im Ablauf und auch in den Konsequenzen einer Verspätung geben.

Bei einer Verspätung holen sich die Schüler selbst einen Späti-Zettel und füllen diesen vor Betreten des Klassenraumes aus. Hier wird der Grund für die Verspätung genannt. Ist dies eine entschuldigte Verspätung durch einen Arzttermin (Nachweis muss vorliegen) folgt daraus keine Konsequenz. Handelt es sich aber um eine nicht entschuldigte Verspätung, dann muss vom „Späti“ an diesem Tag der Ordnungsdienst übernommen werden. Häufen sich Verspätungen, folgen weitere Schritte, wie z. B. ein Elterngespräch bis hin zur Festlegung einer Ordnungsmaßnahme durch die Schulleitung.

Bitte unterstützen Sie Ihr Kind dabei, pünktlich zur Schule zu erscheinen.

Die Schülerinnen und Schüler werden vor Start des Späti-Konzeptes noch genau über den Ablauf und die Konsequenzen informiert.

Meine Pünktlichkeit drückt aus, dass mir deine Zeit so wertvoll ist wie meine eigene.

Helga Schäferling (*1957)

Mit freundlichen Grüßen

das Späti-Team

Praktisches MINT-PROJEKT in Corona Zeiten – Schüler bauen CO2 Ampel

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 Chemie haben, mit ihrer Klassenlehrerin Frau Rodemerk, an einem MINT-Projekt teilgenommen.

  • Organisiert vom zdi-Zentrum KReMINTec
  • in Zusammenarbeit mit dem MakerSpace der Hochschule Niederrhein 

Endlich wieder im Präsenzunterricht wurde zum aktuellen Thema „Luftqualität im Klassenraum“ Messgeräte gebaut, mit denen die CO2-Konzentration gemessen werden kann.

Das MINT-Projekt fand online an vier Tagen statt. Hierfür wurde jedem Schüler und Schülerin vom MakerSpace ein Laptop zur Verfügung gestellt. Außerdem erhielt jeder Teilnehmer einen Ampelbausatz.

Nach dem Bau der Ampel folgte eine Einführung in das Programmieren. Dabei wurden die Schüler und Schülerinnen von vier Studierenden der Hochschule Niederrhein online angeleitet.

Die 21 programmierten Ampeln werden auf verschiedene Klassen- und Fachräume aufgeteilt. Jeder Schüler ist Pate seiner eigens gebauten und programmierten Ampel und übernimmt damit die Verantwortung für die Funktionalität.

Da die CO2-Konzentration ein wichtiger Indikator für die Luftqualität im Klassenraum ist, sollen die Ampeln die Schüler und Schülerinnen sowie die Lehrkräfte beim Lüftungskonzept unterstützen.

Geplant ist, die CO2-Ampeln im Informatikunterricht noch zu ergänzen.

Artikel: Frau Rodemerk