Bewerbungstraining in der Freiherr-vom-Stein Realschule – Profis des Unternehmens Evonik geben den 9ern Tipps für die Zukunft

„Wie lange braucht man zur Produktion eines Werbespots?“

Die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 9 staunen über diese Frage, denn sie haben sich heute auf einen Nachmittag zum Thema „Bewerbungstraining“ vorbereitet. Einige melden sich mit dem Vorschlag „vielleicht 1-2 Tage“. Andere glauben, es könne deutlich schneller gehen. Aber Fehlanzeige, mehrere Wochen benötigt eine Werbeabteilung, um auf ihr Produkt aufmerksam zu machen.

„Wie lange beschäftigt sich wohl ein Mitarbeiter der Personalabteilung mir eurer Bewerbung?“ ist die Folgefrage.

Den Schülerinnen und Schülern wird nun schnell klar, dass sie für die Vorbereitung einer Bewerbung weit mehr Zeit benötigen, als sie dies tatsächlich getan haben und schon beginnt ein spannender Nachmittag mit den Experten der Personalabteilung Gaby Boekelo, Heike Lechtenberg, Marion Deiwick, Peter Kappers und Jaqueline Huberg unseres Kooperationspartners Evonik.

Im Vorfeld haben die Schüler der Klassen 9 im Rahmen des Deutschunterrichtes eine schriftliche Bewerbung angefertigt.  Diese wurden im Dezember von den Experten der Firma unter die Lupe genommen und mit Anmerkungen sowie Tipps und Tricks versehen.

An diesem Nachmittag erhielten die Jugendlichen die Rückmeldung zu ihren Bewerbungen: „Wie setze ich mich von den übrigen Bewerbern ab, um auf mich aufmerksam zu machen?“

Weiter geht es dann um die Bewerbungssituation.

Wie bewirbt man sich online? Was muss hochgeladen werden?

Wie laufen die Bewerbungsgespräche ab? Wie trete ich auf? All diese Fragen wurden besprochen und erläutert.

Beim nächsten Vorstellungsgespräch wird es um den Job der Zukunft gehen und da ist ein solches Bewerbungstraining die beste Vorbereitung. Deshalb erhalten die Jugendlichen anschließend die Möglichkeit, simulierte Vorstellungsgespräche vor diesen Profis durchzuführen.

SAMSUNG CSC

Am Anfang trauten sich die 9er noch nicht, aber nachdem die erste Schülerin ein Vorstellungsgespräch unter den Augen der Experten und Mitschüler durchgeführt hatte, war das Eis gebrochen – heute darf beim Training noch vieles schief gehen. In der Realität aber wollen und sollen die Jugendlichen gut vorbereitet sein und nahmen das Angebot dankbar an.

Schnell verging die Zeit und das anschließende Feedback fällt eindeutig aus:

Die 9er freuten sich die Bewerbungssimulation vor echten Profis aus der Industrie gemacht zu haben und fühlen sich nun gut gewappnet für die Zukunft.

Vielen Dank für diese beiden erfolgreichen Nachmittage! (26.2. und 8.3.2018)

Artikel: Jutta Reinelt (Koordinatorin des KSW-Projektes)