Tödliche Gefahr im Seitenspiegel

Am 12. und 13.09.2018 besuchte die Polizei unsere 06. Klässler. Der Besuch der Polizei, die einen großen Lkw mitbrachte, hatte einen ernsten Hintergrund. „Wir sind hier, um die Schülerinnen und Schüler auf die Gefahren, die durch den Toten Winkel entstehen, aufzuklären.“, sagte Holger Klein, Leiter der Verkehrsdirektion.

Vorne auf der Sitzbank des Lkws, wird deutlich, was der Polizist meinte: In kleinen Gruppen durften die Schülerinnen und Schüler auf dem Fahrersitz Platz nehmen und einen Blick in die Außenspiegel werfen. Zu sehen gab es darin sehr viel, doch bei weitem nicht alles und auch nicht das Wichtigste. So sieht man beim Abbiegen nur 45% vom Außengeschehen.

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„Und das ist die größte Gefahr an allem. Jeder Lkw hat sehr viele tote Winkel und baut so viele Unfälle.“ Das schlimme daran ist, dass der Lkw gerade Radfahrer und Fußgänger erfasst, die sich in einem der vielen Toten Winkel befinden. Meist kommt es dadurch zu schweren bis tödlichen Verletzungen.

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Der rot schraffierte Bereich zeigt die Orte, die von einem Fahrer eines Lkws nicht einsehbar sind.

Zwei Menschen starben im vergangenen Jahr allein in Krefeld, weil sie im Spiegel von Lkw-Fahrern nicht gesehen wurden. Insgesamt gab es in 2017 108 Unfällen, die auf den Toten Winkel zurückzuführen sind.

 

 

Auch in einem Quiz über Fahrradsicherheitsausstattung und Vorfahrtsregelungen im Straßenverkehr mussten sich die Schülerinnen und Schüler beweisen.

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Unsere Schülerinnen und Schüler fanden diesen Informationstag sehr spannend und viele hätten gar nicht gedacht, dass ein Lkw so einen großen Toten Winkel hat.

Artikel: Nadine Renkens, Laura Steffenhagen, Saskia Holz und Paolo Aguilar Sánchez