Check-in Tag 04.07.2018

Am Mittwoch, den 04.07.2018 fand einer der vier Check-in Tage statt. Ich war an dem Tag beim Infotruck der Metall- und Elektroindustrie. Michael Bretthauer und Wolfgang van Dekken haben die Besucher und mich durch die verschiedenen Stationen auf den zwei Etagen des Trucks geführt. In der unteren Etage des Trucks gibt es sechs kleine Stationen mit Arbeiten, die in Metall- und Elektroberufen vorkommen. An der ersten Station musste man rausfinden, wie man in kurzer Zeit möglichst viele verschiedene Stecker in die richtige Buchse stecken kann. An einer anderen Station stand eine CNC-Fräsmaschine, mit der man verschiedene Dinge aus Metall herstellen konnte.

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Die zweite Etage im Truck war, wie Michael Bretthauer erklärte, eine Art fliegendes Klassenzimmer. Es gab kleine Hocker in dem Raum und einen Fernseher, auf dem man verschiedene Videos und Texte anschauen konnte. Der Raum war auch mit einem Smartbord ausgestattet, auf dem eine Präsentation von einem Unternehmen gezeigt wurde, wo man verschiedene Spiele und Texte zu verschiedenen Berufsarten in einem Metall- und Elektro Konzern ausprobieren konnte.

Meiner Meinug nach ist der Tag eine großartige Idee. Man kann gut in den Beruf bzw. in die Berufsrichtung hineinschauen und spielerisch rausfinden, ob man dies sein Leben lang machen möchte. Man sollte es einfach mal ausprobieren, da es für fast jede Berufsrichtung angeboten wird. Einfach im Internet informieren und hingehen! Ich bin mir sicher, dass es euch nicht schadet. Selbst wenn ihr am Ende des Tages gemerkt habt, dass es gar nicht das ist, was euch gefällt, so habt ihr es so wenigstens  herausgefunden. Alles in Allem ist der Check-in Tag eine gute Möglichkeit in einen Beruf hinein zu schnuppern und rauszufinden, ob der Beruf etwas für dich ist.

Probiere es doch einfach mal aus!

Artikel: Laura Steffenhagen

Rheinhafen Krefeld als Zukunftschance

Der Rheinhafen in Krefeld beherbergt einige Firmen, die hauptsächlich im Bereich der Chemie tätig sind. Die von der Aktion „Deine Chance für die Zukunft“ organisierte Veranstaltung vom 15.März 2018 richtete sich an Krefelder Schülerinnen und Schüler, die Spaß an den naturwissenschaftlichen Berufen haben. Wir bekamen einen Einblick in die verschiedenen Ausbildungen und Berufsfelder. Die Veranstaltung wurde in einer der Hallen am Rheinhafen abgehalten, die zu der der Firma Alberdingk Boley gehören. In der Halle hatten die Firmen 17 Stände aufgebaut. Es gab verschiedene Stationen zum Mitmachen und um die Firmen besser kennen zu lernen. Einen kleinen Imbiss für die Schülerinnen und Schüler gab es netterweise auch.

Uns hat der Tag am Rheinhafen sehr gut gefallen. Wir haben viele neue Kontaktdaten von einigen interessanten Firmen bekommen. Bei vielen dieser Firmen gibt es die Möglichkeit ein Tagespraktikum zu absolvieren.

Artikel: Nicolás Horn Ruiz Klasse 8a.

Bewerbungstraining in der Freiherr-vom-Stein Realschule – Profis des Unternehmens Evonik geben den 9ern Tipps für die Zukunft

„Wie lange braucht man zur Produktion eines Werbespots?“

Die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 9 staunen über diese Frage, denn sie haben sich heute auf einen Nachmittag zum Thema „Bewerbungstraining“ vorbereitet. Einige melden sich mit dem Vorschlag „vielleicht 1-2 Tage“. Andere glauben, es könne deutlich schneller gehen. Aber Fehlanzeige, mehrere Wochen benötigt eine Werbeabteilung, um auf ihr Produkt aufmerksam zu machen.

„Wie lange beschäftigt sich wohl ein Mitarbeiter der Personalabteilung mir eurer Bewerbung?“ ist die Folgefrage.

Den Schülerinnen und Schülern wird nun schnell klar, dass sie für die Vorbereitung einer Bewerbung weit mehr Zeit benötigen, als sie dies tatsächlich getan haben und schon beginnt ein spannender Nachmittag mit den Experten der Personalabteilung Gaby Boekelo, Heike Lechtenberg, Marion Deiwick, Peter Kappers und Jaqueline Huberg unseres Kooperationspartners Evonik.

Im Vorfeld haben die Schüler der Klassen 9 im Rahmen des Deutschunterrichtes eine schriftliche Bewerbung angefertigt.  Diese wurden im Dezember von den Experten der Firma unter die Lupe genommen und mit Anmerkungen sowie Tipps und Tricks versehen.

An diesem Nachmittag erhielten die Jugendlichen die Rückmeldung zu ihren Bewerbungen: „Wie setze ich mich von den übrigen Bewerbern ab, um auf mich aufmerksam zu machen?“

Weiter geht es dann um die Bewerbungssituation.

Wie bewirbt man sich online? Was muss hochgeladen werden?

Wie laufen die Bewerbungsgespräche ab? Wie trete ich auf? All diese Fragen wurden besprochen und erläutert.

Beim nächsten Vorstellungsgespräch wird es um den Job der Zukunft gehen und da ist ein solches Bewerbungstraining die beste Vorbereitung. Deshalb erhalten die Jugendlichen anschließend die Möglichkeit, simulierte Vorstellungsgespräche vor diesen Profis durchzuführen.

SAMSUNG CSC

Am Anfang trauten sich die 9er noch nicht, aber nachdem die erste Schülerin ein Vorstellungsgespräch unter den Augen der Experten und Mitschüler durchgeführt hatte, war das Eis gebrochen – heute darf beim Training noch vieles schief gehen. In der Realität aber wollen und sollen die Jugendlichen gut vorbereitet sein und nahmen das Angebot dankbar an.

Schnell verging die Zeit und das anschließende Feedback fällt eindeutig aus:

Die 9er freuten sich die Bewerbungssimulation vor echten Profis aus der Industrie gemacht zu haben und fühlen sich nun gut gewappnet für die Zukunft.

Vielen Dank für diese beiden erfolgreichen Nachmittage! (26.2. und 8.3.2018)

Artikel: Jutta Reinelt (Koordinatorin des KSW-Projektes)