Elternbrief zum Schulbetrieb ab dem 19.4.21

Liebe Eltern,

angesichts der inzwischen auf 208,9 angestiegenen 7-Tages-Inzidenz hat der Corona-Krisenstab der Stadt Krefeld soeben entschieden, dass es für die Krefelder Schulen aus Gründen des Infektionsschutzes ab Montag, 19.4.2021 NICHT zu einer Wiederaufnahme des Schulbetriebes im Wechselunterricht wird kommen können.

Im Rahmen einer Allgemeinverfügung wird kurzfristig festgelegt werden, dass der Schulbetrieb für alle Krefelder Schulen – zunächst bis 26.04.2021 –  weiterhin nach Maßgabe der Regelungen aus der Schulmail vom 8.4.2021 stattfindet.

Dies bedeutet faktisch eine Fortführung der in der aktuellen Woche (12.- 16.4.) geltenden Regelungen, die nur eine Beschulung der Abschlussklassen 10 zulässt.
Die notwendigen formalen Schritte werden aktuell durch die Stadt Krefeld eingeleitet.

Die Notbetreuung für die Klassen 5-6 bleibt bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

André Bartel

Elternbrief Medientag 19.04.2021

Liebe Eltern,

wie vor einem Jahr, so befinden wir uns auch in diesem Jahr kurz vor dem Osterfest in einer Corona-Welle. Wir alle sehnen uns nach der früheren Normalität, doch wird die Pandemie nicht von jetzt auf gleich vergehen.
Mit dem Lernmanagementsystem LogineoLMS und der Kommunikationsplattform Sdui konnten wir im Laufe des letzten Jahres Eckpfeiler für das digitale Lernen und Kommunizieren in unseren Schulalltag verankern, ohne die insbesondere die langen Phasen des Distanzlernens nicht hätten gemeistert werden können. Grundlage für die Anwendung in der Praxis ist dabei unser im Dezember verabschiedetes Konzept zur Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht, das jetzt als ein mögliches Beispiel im Bildungsportal des Landes veröffentlicht wurde.
Wie mit dem Konzept festgelegt, bedarf der Umgang mit Medien einer steten Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer. In Absprache mit dem Eilausschuss der Schule wird ein Großteil des Kollegiums am Montag, 19. April, am 3. Krefelder Medienfachtag teilnehmen und sich in 18 Workshops mit unterschiedlichen Schwerpunkten weiterbilden. Aus diesem Grunde ist dieser Tag grundsätzlich ein Studientag für alle Schülerinnen und Schüler mit Aufgaben über die LogineoLMS-Plattform. Die bekannte Notbetreuung sowie die Möglichkeit, unter Aufsicht auf Vorschlag durch die Klassenleitung in einem Informatikraum (study hall) die Aufgaben zu bearbeiten, bleiben davon unberührt.
Sofern es seitens des Ministeriums keine Änderung gibt, wird nach den Osterferien das derzeit bekannte Wechselmodell für den Präsenzunterricht fortgesetzt. Über mögliche Änderungen werden wir Sie sobald wie möglich über die Schulhomepage bzw. über Sdui informieren.
Unmittelbar nach den Osterferien erfolgt dann auch die Ausgabe einer Anzahl von Schüler-IPads. Hierzu haben die Klassenleitungen mit den Erziehungsberechtigten der vorgesehenen Schülerinnen und Schüler in diesen Tagen bereits Kontakt aufgenommen.
Für Ihre Unterstützung in dieser für keine Seite einfachen Zeit, insbesondere bei der Umsetzung des Distanzunterrichts in den heimischen vier Wänden, möchte ich mich recht herzlich bedanken und wünsche Ihnen ein wenig Zeit und Ruhe an den bald kommenden Feiertagen.

Mit freundlichen Grüßen
Herr Bartel
(Schulleiter)

Elternbrief Schnelltests

Liebe Eltern,
wie Sie sicherlich den Medien entnommen haben, soll in allen weiterführenden Schulen den Schülerinnen und Schülern einmal vor den Osterferien ein freiwilliges Testangebot gemacht werden. Das Testangebot soll nach den Osterferien wöchentlich fortgesetzt werden.  Die Belieferung der Schulen mit einem Schulkontingent an Tests soll ab heute bis zu den Osterferien durch ein Logistikunternehmen erfolgen. Bisher hat die Freiherr-vom-Stein noch keine Informationen über einen genauen Lieferzeitpunkt für unsere Schule erhalten. Viele Detailfragen sind überdies noch offen, z.B. die der konkreten Entsorgung. Es kann daher auch sein, dass es in dieser Woche trotz einer möglichen Lieferung nicht mehr zu Testungen für die Schülerinnen und Schüler kommen kann.
Die Testungen (Selbsttests) sollen während der Unterrichtszeit in der Schule stattfinden, genauer zu Unterrichtsbeginn. Lehrkräfte oder weiteres schulisches Personal sollen den Testvorgang beaufsichtigen. Medizinische Hilfeleistungen (z.B. Abstriche) sind weder erforderlich noch zulässig.  Eine Testung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme am Unterricht. Die Lehrkräfte kontrollieren das Ergebnis der Testung. Sogenannte PoC-Schnelltests können innerhalb von gut 15 bis 30 Minuten Aufschluss darüber geben, ob eine Person zum Zeitpunkt der Testung infektiös ist.
Ein positives Ergebnis eines Selbsttests ist noch kein positiver Befund einer Covid-19-Erkrankung, stellt allerdings einen begründeten Verdachtsfall dar. Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Daher soll nach jedem positiven Selbsttest immer ein PCR-Test zur Bestätigung durchgeführt werden. Die Schulleitung informiert die Eltern und entscheidet, ob die Schülerin oder der Schüler nach Hause geschickt wird oder aus der Schule abgeholt werden muss. Eine Nutzung des ÖPNV für die Heimfahrt sollte unbedingt vermieden werden. Kann eine sofortige Abholung durch die Eltern nicht gewährleistet werden, wird ein vorübergehender geschützter Aufenthalt in der Schule sichergestellt werden.
Bei einem positiven Selbsttestergebnis muss umgehend durch die betroffene Person bzw. deren Eltern/Personensorgeberechtigte von zuhause aus Kontakt mit der Hausärztin/dem Hausarzt bzw. der Kinderärztin/dem Kinderarzt aufgenommen und ein Termin für einen PCR-Test vereinbart werden. Eine erneute Teilnahme der Schülerin oder des Schülers am Unterricht ist erst mit einem negativen PCR-Test wieder möglich. Bis zum PCR-Testtermin sollte sich die Person in freiwillige häusliche Quarantäne begeben, um der Gefahr von Ansteckungen vorzubeugen. Bei einem positiven PCR-Nachweis erfolgen die weiteren Schritte nach Maßgabe der landesrechtlichen Verordnungen (u.a. häusliche Absonderung auch für Familienangehörige und ggf. die Lerngruppe, die Klasse, Kontaktpersonen).
Damit die Selbsttests ihre Wirkung entfalten können, sollten die Testungen möglichst flächendeckend bzw. bei allen Schülerinnen und Schülern in der Schule durchgeführt werden. Gleichwohl: Die Testung ist freiwillig. Bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres können die Eltern Widerspruch gegen die Teilnahme ihres Kindes an der Testung erheben. Bei einem Widerspruchsverfahren müssen nur die Eltern aktiv werden, die tatsächliche Einwände gegen den Test haben. Dies erspart uns als Schulen die Einholung einer Einverständniserklärung von allen Eltern. Ein Muster für eine Widerspruchserklärung finden im Anhang dieser Nachricht bzw. auf unserer Schulhomepage.
Wir bitten Sie darum, einen möglichen Widerspruch bitte umgehend über Ihre Kinder an die Klassenleitungen mitzugeben, damit die Schule die Testung planen kann und damit bei der Lieferung der Schnelltests an unserer Schule keine Zeit verloren geht und umgehend die anwesenden Schülerinnen und Schüler getestet werden können. Verantwortlich für die rechtzeitige Vorlage des Widerspruchs sind die Eltern. Behaupten Schülerinnen und Schüler das Vorliegen eines elterlichen Widerspruchs und kann dies aus Zeitgründen nicht überprüft werden, wird die Testung möglichst nachgeholt.

Mit freundlichen Grüßen
André Bartel
Schulleiter

Anhang: