Brandschutzprojekt – Nachhilfestunde für Lehrer

Beim von Evonik durchgeführten Brandschutzprojekt mit der Freiherr-vom-Stein Realschule gab es auch für die Lehrer noch einiges zu lernen.

Auf dem Stundenplan stand diesmal nicht Mathe oder Deutsch, sondern das Brandschutzprojekt. Angefangen wurde mit dem theoretischen Unterricht. Dabei nahm Markus Stölb, Chef der Betriebsfeuerwehr am Standort Krefeld, die Lehrerrolle ein und die Pädagogen die Schülerrolle. Sie saßen im Klassenzimmer und lauschten aufmerksam Stölbs Worten. Er informierte über das Verhalten im Brandfall sowie die Handhabung tragbarer Feuerlöscher. „Jeder sollte sich immer wieder mit den Flucht-und Rettungsmöglichkeiten in den Gebäuden vertraut machen, damit im Ernstfall alles reibungslos klappt“, empfahl Stölb.

Nach der Theorie folgte die Praxis. Bei strahlendem Sonnenschein ging es auf den Schulhof. Hier hatte Stölb schon seine mobile Brandsimulationsanlage aufgebaut, mit der auf Knopfdruck Flammen erzeugt werden können. Jeder Lehrer erhielt einen Handfeuerlöscher und entsprechende Tipps, wie die Flammen am besten gelöscht werden sollen. „Achtung! Immer mit dem Wind löschen“, sagte der Chef der Betriebsfeuerwehr und riet dazu, möglichst frühzeitig mit der Löschmittelabgabe zu beginnen und sich vorsichtig dem Feuer zu nähern. Auch bei Evonik müssen die Mitarbeiter regelmäßig an Brandschutzhelfer-Schulungen teilnehmen und ihr Wissen immer wieder auffrischen.

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Nach rund zwei Stunden war der „Unterricht“ beendet. Schulleiter Herr Bartel bedankte sich im Namen aller für die tolle Übung und die vielen Ratschläge. „Im Notfall kommt es darauf an, schnell die richtigen Entscheidungen zu treffen. Regelmäßige Übungen wie auch der Umgang mit Handfeuerlöschern sind einfach enorm wichtig“, sagte er.

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Artikel: Sabine Micevic

 

 

 

Bewerbungstraining in der Freiherr-vom-Stein Realschule – Profis des Unternehmens Evonik geben den 9ern Tipps für die Zukunft

„Wie lange braucht man zur Produktion eines Werbespots?“

Die Jugendlichen der Jahrgangsstufe 9 staunen über diese Frage, denn sie haben sich heute auf einen Nachmittag zum Thema „Bewerbungstraining“ vorbereitet. Einige melden sich mit dem Vorschlag „vielleicht 1-2 Tage“. Andere glauben, es könne deutlich schneller gehen. Aber Fehlanzeige, mehrere Wochen benötigt eine Werbeabteilung, um auf ihr Produkt aufmerksam zu machen.

„Wie lange beschäftigt sich wohl ein Mitarbeiter der Personalabteilung mir eurer Bewerbung?“ ist die Folgefrage.

Den Schülerinnen und Schülern wird nun schnell klar, dass sie für die Vorbereitung einer Bewerbung weit mehr Zeit benötigen, als sie dies tatsächlich getan haben und schon beginnt ein spannender Nachmittag mit den Experten der Personalabteilung Gaby Boekelo, Heike Lechtenberg, Marion Deiwick, Peter Kappers und Jaqueline Huberg unseres Kooperationspartners Evonik.

Im Vorfeld haben die Schüler der Klassen 9 im Rahmen des Deutschunterrichtes eine schriftliche Bewerbung angefertigt.  Diese wurden im Dezember von den Experten der Firma unter die Lupe genommen und mit Anmerkungen sowie Tipps und Tricks versehen.

An diesem Nachmittag erhielten die Jugendlichen die Rückmeldung zu ihren Bewerbungen: „Wie setze ich mich von den übrigen Bewerbern ab, um auf mich aufmerksam zu machen?“

Weiter geht es dann um die Bewerbungssituation.

Wie bewirbt man sich online? Was muss hochgeladen werden?

Wie laufen die Bewerbungsgespräche ab? Wie trete ich auf? All diese Fragen wurden besprochen und erläutert.

Beim nächsten Vorstellungsgespräch wird es um den Job der Zukunft gehen und da ist ein solches Bewerbungstraining die beste Vorbereitung. Deshalb erhalten die Jugendlichen anschließend die Möglichkeit, simulierte Vorstellungsgespräche vor diesen Profis durchzuführen.

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Am Anfang trauten sich die 9er noch nicht, aber nachdem die erste Schülerin ein Vorstellungsgespräch unter den Augen der Experten und Mitschüler durchgeführt hatte, war das Eis gebrochen – heute darf beim Training noch vieles schief gehen. In der Realität aber wollen und sollen die Jugendlichen gut vorbereitet sein und nahmen das Angebot dankbar an.

Schnell verging die Zeit und das anschließende Feedback fällt eindeutig aus:

Die 9er freuten sich die Bewerbungssimulation vor echten Profis aus der Industrie gemacht zu haben und fühlen sich nun gut gewappnet für die Zukunft.

Vielen Dank für diese beiden erfolgreichen Nachmittage! (26.2. und 8.3.2018)

Artikel: Jutta Reinelt (Koordinatorin des KSW-Projektes)

Umweltprojekt war ein voller Erfolg

In der letzten Woche vor den Winterferien fand am Mittwoch, den 20. Dezember das Umweltprojekt unter dem Namen „Upcycle your city“ statt, welches von einer Gruppe Studentinnen und Studenten der Hochschule Niederrhein organisiert und mit der Klasse 6d, betreut durch die Chemie- und Physiklehrerin Frau Rodemerk sowie durch den Klassenlehrer Herr Krätzschmar, durchgeführt wurde. Dieses Projekt wurde, wie auch viele andere Schulprojekte, großzügig durch unseren Schulkooperationspartner Evonik unterstützt.

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Zu Beginn des Projektes versammelten sich die Lernenden der 6d mit ihrem Klassenlehrer Herrn Krätzschmar im Chemieraum, wo sich die Studentengruppe vorstellte, einen kurzen Überblick über den Tagesablauf gab, sowie Clips, welche in eine sehr interessante und informative PowerPoint Präsentation integriert waren, zeigte. Dies weckte sofort das Interesse vieler Schülerinnen und Schüler über das Thema Müll und Umweltschutz, wodurch es zu vielen guten und unterschiedlichen Beiträgen seitens der Lernenden kam: Wie man mit Müll umgehen sollte, wie Müll recycelt wird, wie man sich als Konsument bereits beim Einkaufen verhalten sollte, um nachhaltig wenig Müll zu produzieren, ….

Im Anschluss daran führten die Studentinnen und Studentin mit den Lernenden der Klasse 6d einige kurze und interessante Experimente zum Thema Kunststoffe durch.

Nach einem kräftigen, gemeinsamen Frühstück in der Schulküche, welches durch Evonik bereitgestellt wurde, teilte der Klassenlehrer Herr Krätzschmar seine Klasse in Kleingruppen ein und es wurde nun unter Betreuung der Studentinnen und Studenten im nahen Umfeld der Freiherr-vom-Stein-Realschule Müll mit entsprechender Schutzkleidung gesammelt, was auch von einigen Anwohnern positiv bestaunt wurde. Durch dieses Müllsammeln wurde allen Beteiligten deutlich gemacht, wie viel Müll, hauptsächlich bestehend aus Kunststoffen und somit durch die Umwelt nicht abbaubar, in unserer Natur versteckt ist und diese nachhaltig verschmutzt.

Im Anschluss an die Müllsammelaktion gab es abschließend eine kurze Reflexion über die Themen „Müll, Kunststoffe und Nachhaltigkeit“, welche alle Lernenden der Klasse 6d anhand eines Fragebogens beantworten sollten. Zuletzt gab es erneut einige großzügige Snacks – bereitgestellt durch Evonik – was diesen tollen Projekttag abrundete.

An dieser Stelle bedankt sich die Klasse 6d mit ihrem Klassenlehrer Herrn Krätzschmar für dieses sehr interessante und lehrreiche Projekt, einer sehr guten Organisation und reibungslosen Durchführung bei den beteiligten Studentinnen und Studenten der Hochschule Niederrhein sowie natürlich bei der Firma Evonik, die dieses Projekt sehr großzügig u. a. durch hervorragende Getränke und Speisen unterstützte.

Artikel: Herr Krätzschmar

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Auch die WZ vom Freitag, den 22.12.2017 berichtete über das Projekt:

Bericht WZ vom 22.12.17 als pdf-Datei

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