Unterricht im Unternehmen: Lehrer besuchten Evonik-Standort Krefeld

Im Rahmen der Kooperation Schule-Wirtschaft besuchten rund 30 Lehrerinnen und Lehrer der Freiherr-vom-Stein Realschule den Evonik-Standort Krefeld. Statt Klassenraum, Biologie- oder Chemiesaal stand „Unterricht im Unternehmen“ auf dem Programm.

Standortleiter Armin Reimann stellte den Standort, die ansässigen Unternehmen und die Produkte näher vor. Dazu gehören unter anderem die Superabsorber von Evonik, die in Babywindeln für trockene Babypopos sorgen, und die Flockungshilfsmittel von Solenis, die in Kläranlagen zur Fest-Flüssigtrennung eingesetzt werden. „Wir freuen uns über das Interesse der Lehrer an unserem Standort. Um neue Projekte und Ideen für die Kooperation entwickeln zu können, sind solche Besuche wichtig“, sagte Reimann.
Ausbildungsleiter Volker Kemper und sein Team informierten über die Ausbildungsberufe und führten die Gäste durch das Ausbildungslabor. Hier zeigten die Chemielaboranten-Auszubildenden ihre Arbeit und standen Rede und Antwort. „Wir möchten Perspektiven für den beruflichen Werdegang aufzeigen. Nach der Schule stehen den Schülern viele Wege offen. Gerade in den chemisch-technischen Ausbildungsberufen, bei den Chemikanten und den Industriemechanikern, suchen wir Nachwuchskräfte“, so Kemper.
Ein Werksrundgang – vorbei an Produktionen, Werkstätten, Büros und Laboren – bildete den Schlusspunkt des Besuchs. „Wir bedanken uns ganz herzlich für die vielen Einblicke und Informationen“, sagte Schulleiter André Bartel. Seit 1997 arbeitet der Evonik-Standort Krefeld in einer Kooperation mit der Freiherr-vom-Stein Realschule zusammen.

Rund 30 verschiedene Projekte haben die Kooperationspartner inzwischen auf die Beine gestellt. Nicht nur in Chemie oder anderen Naturwissenschaften, sondern auch in Informatik, Mathematik, Erdkunde, Sozialwissenschaften, Sport und auch in Kunst haben Evonik-Mitarbeiter, Lehrer und Schüler schon zusammen gearbeitet. Regelmäßig finden etwa 15 Projekte jährlich statt. Rund 60 Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein Realschule haben in den letzten Jahren am Standort Krefeld eine Ausbildung absolviert und arbeiten heute in verschiedenen Bereichen.

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Ein Werksrundgang gehörte zum Programm. Standortleiter Armin Reimann und Heike Lechtenberg, Teamleiterin der Ausbildung (v.l.), mit den Lehrerinnen und Lehrern der Freiherr-vom-Stein Realschule.

Artikel und Fotos: Sabine Micevic

Besuch von Evonik

Am 21.06.2018 wurde unsere Schule von unserem Kooperationspartner Evonik besucht.

Am frühen Morgen trafen Herr Reimann (neuer Standortleiter von Evonik in Krefeld) und Frau Micevic (Leiterin Standortkommunikation) in unserer Schule ein. Nachdem man sich begrüßt hatte, fing sogleich der Rundgang der insgesamt sechs Anwesenden an. Darunter befanden sich auch Frau Reinelt, Frau Rodemerk, Herr Bartel und Jennifer Pych (Journalistin der Homepage AG).

Während des Rundgangs wurde Herrn Reimann und Frau Micevic unsere Schule gezeigt. Sie besuchten unsere Fachräume für Chemie, Physik und Biologie. Außerdem bekamen sie auch eine Menge spannender Details über unsere Schule zu hören. Während dieses Rundgangs besuchten sie auch einen Klassenraum, in dem gerade Musik unterrichtet wurde. Ganz spontan entschieden die Schüler dieser 5. Klasse, unserem Besuch einige Lieder auf ihren Instrumenten vorzuspielen. Unser Besuch war von dieser gespielten Musik sichtlich beeindruckt.

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Ein weiterer Höhepunkt des Rundgangs war eine kleine Präsentation unseres Cyber-Klassenraums. Lyon Söte, Rebecca Hemm und Leon Lüppertz  – drei Schüler aus den Klassen 9 und 10 – zeigten die Vorteile, die so ein Klassenraum hat. Im Klassenraum steht ein Bildschirm, auf ihm gibt es ein Programm, mit dem Biologielehrer den Schülerinnen und Schülern beispielsweise ein Abbild eines Ohres zeigen können. Diese Abbildung wird dann in 3D angezeigt, so kann sich die Schülerin oder der Schüler besser vorstellen, wie ein Ohr mit seinen verschiedenen Schichten aufgebaut ist.

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Am Ende dieses Vormittags saßen alle 6 Personen des Rundgangs zusammen, tranken einen Kaffee und tauschten weitere Informationen aus.

Wir hoffen, dass unserem Besuch unsere Schule gefallen hat und würden uns freuen, wenn Sie uns mal wieder besuchen kommen.

Artikel: Jennifer Pych

 

Neuer Chemievorbereitungsraum (Chemiesaal)

Nach ungefähr 40 Jahren wurde der Chemievorbereitungsraum unserer Schule erneuert.

Mitte März , vor den Osterferien, begannen die Umbauarbeiten des Chemievorbereitungsraums und des Chemiesaales. Jetzt ist es beendet.

Vor einiger Zeit hatte ich ein Interview mit Frau Reinelt über die Veränderungen in der Chemie geführt. Mit diesem Artikel werdet ihr auch alles Neue über unsere Chemie erfahren.

Im Unterrichtsraum wurden die Wände gestrichen und die Decke wurde erneuert.  Die neue Decke ist eine Schallschutzdecke. Dank ihr wird es künftig nicht mehr so viel im Raum schallen. Die Lampen in den Decken wurden unter anderem auch erneuert. Das Licht ist jetzt dem Tageslicht viel ähnlicher. Es wurde auch eine Abzugsanlage, die von beiden Seiten bedient werden kann in der Wand zum Unterrichtsraum eingebaut. ,,Auf diese neue Anlage warten wir schon seit 35 Jahren.“, sagte mir Frau Reinelt. Wegen dieser Neuanschaffung können Experimente (hinter dem Glas) den Schülern gezeigt werden, die ohne diese Abzugsanlage gar nicht möglich wären.

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Die meisten Veränderungen gab es aber im Vorbereitungsraum der Chemie. Die Schränke wurden durch neue Schränke mit Sicherheitsglas erneuert. Auch sind diese wegen der darin aufbewahrten Gefahrenstoffe abschließbar. Zusätzlich bekam der Vorbereitungsraum einige Schränke mit jeweils einem Abzug. Im Vorbereitungsraum gibt es jetzt auch vier neue Arbeitsplätze.

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Artikel: Jennifer Pych