Bewerbungstraining in der Freiherr-vom-Stein Realschule: Evonik-Experten gaben Tipps für erfolgreichen Berufsstart

Was muss ich bei meiner Bewerbung beachten? Wie kann ich im Vorstellungsgespräch überzeugen, um meinem Traumberuf näher zu kommen? Antworten auf diese Fragen und noch viele weitere Tipps bekamen die Neuntklässler der Freiherr-vom-Stein Realschule beim Bewerbungstraining mit den Ausbildern des Evonik-Standorts Krefeld.

Rund 70 Schülerinnen und Schüler hatten sich für das freiwillige Projekt an zwei Nachmittagen in der Schule angemeldet. Erste Aufgabe war es, eine Bewerbung für den Traumberuf an Evonik zu schicken. Diese wurden von den Ausbildern auf Rechtschreibung, Form und Inhalt geprüft und mit einem individuellen Feedbackbogen versehen. „So lernen die Schüler, was sie schon gut machen und in welchen Bereichen sie sich noch verbessern können“, erklärte Heike Lechtenberg, Teamleiterin der Ausbildung. „Übrigens bewarben sich die Teilnehmer nicht nur für Berufe, die Evonik anbietet, sondern auch als Krankenschwester oder Fluglotse“, sagte sie. Für die beste Bewerbung gab es eine besondere Überraschung.

Eine überzeugende Bewerbung ist aber nur der erste Schritt zum neuen Job. Das Vorstellungsgespräch ist der zweite Schritt, der über die Einstellung entscheidet. Im Rollenspiel übten die Schüler deshalb den Ablauf eines solchen Gesprächs. Von der Begrüßung mit Handschlag und Blickkontakt über die Aufforderung, etwas über sich und den Werdegang zu erzählen bis hin zur Körpersprache. „Wichtig ist, eine offene Körperhaltung einzunehmen und ruhige Gesten einzusetzen, die an den richtigen Stellen unterstreichen“, sagte Chemikantenausbilder Peter Kappers. „Eine gute Vorbereitung auf das Gespräch ist das A und O. Sie hilft auch gegen Nervosität. Pünktlichkeit, sich im Vorfeld gut über die Firma und die Stelle zu informieren und mit vorbereiteten Fragen zu erscheinen, sind wesentliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch“, so Kappers.
„Das Bewerbungstraining mit Evonik ist bei den Schülern sehr beliebt und innerhalb unserer Kooperation ein wichtiges Projekt“, sagte Lehrerin Kathrin Rodemerk. Sie bedankte sich bei den Schülern für die rege Teilnahme und bei den Experten von Evonik für die hilfreichen Tipps.

Gruppenfoto der Teilnehmer mit den Lehrern (rechts) und den Ausbildern von Evonik (links)

Kooperation Schule-Wirtschaft
Seit 1997 besteht die Kooperation zwischen Evonik und der Freiherr-vom-Stein Realschule. Nicht nur in Chemie oder anderen Naturwissenschaften, sondern auch in Deutsch, Informatik, Mathematik, Erdkunde, Sozialwissenschaften, Sport und Kunst haben Evonik-Mitarbeiter, Lehrer und Schüler schon zusammengearbeitet. Über den Dialog bekommen Schüler praxisnahe Einblicke in die Berufswelt, die ihnen bei der Berufsentscheidung wichtige Impulse geben können. Die Unternehmensvertreter lernen die Schulrealität kennen und können Schüler für eine Ausbildung im Unternehmen interessieren. Rund 60 Schüler der Freiherr-vom-Stein Realschule haben in den letzten Jahren am Standort Krefeld eine Ausbildung absolviert und arbeiten heute in verschiedenen Bereichen.

Artikel & Fotos: Frau Micevic, Evonik

Das Osterfrühstück

Am 05 April fand wieder das traditionelle Osterfrühstück der Freiherr-vom-Stein Realschule statt. Dort konnten die Eltern sich mit den Lehrern bei einem gemeinsamen Essen unterhalten. Zudem stellten die Schulsanitäter, Maker Space AG und die Jugend Forscht AG ihre Projekte vor. Zudem konnte man sich das Mint Projekt mit dem Thema ,,Stockosorb“ im Raum 20 anschauen.

Das Frühstück begann um 08:30 Uhr mit einer Rede von Herrn Bartel. Nach der Rede wurden die Eltern und Lehrer von der Schülerfirma mit Speis´ und Trank versorgt. Nach dem Frühstück gingen die Lehrer und Eltern durch das Schulgebäude und bestaunten die vielen Projekte der Schule bis das Osterfrühstück um 09:45 Uhr endete.

Artikel: Alexander Wolf

Schüler saugen Wissen auf

Beim STOCKOSORB®-Projekt mit der Freiherr-vom-Stein Realschule geht es nicht nur um den Superabsorber, der Pflanzen in Trockenzeiten mit Flüssigkeit versorgt, sondern um vernetztes Wissen und fächerübergreifendes Lernen.

Im Klassenraum wird Peter Herbe freundlich von den Schülern und Biologielehrer Christian Dickneite begrüßt. Eigentlich arbeitet Herbe im Superabsorber-Labor für Anwendungstechnik, doch an diesem Vormittag unterstützt er das neue Projekt mit der Freiherr-vom-Stein Realschule. Es verbindet die Fächer Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Informatik.
Im Biologiekurs lernen die Siebtklässler die Superabsorber näher kennen. Von der Chemie über die Funktion bis hin zur Herstellung der kleinen Granulate. „Sie können bis zum 500-fachen ihres Eigengewichtes an Flüssigkeit aufsaugen“, erklärt Herbe und macht deutlich, dass die Produkte aufgrund ihrer Saugkraft in vielen Anwendungen vorkommen. „In Babywindeln werden Superabsorber eingesetzt, aber auch in technischen Anwendungen wie in Unterseekabeln und als Bodengranulat beim Anpflanzen junger Setzlinge sind unsere Produkte wichtige Helfer“, so Herbe.

Lernen in Theorie und Praxis

Wie STOCKOSORB® in der Praxis funktioniert, lernen die Schüler anhand verschiedener Versuche. Sie pflanzen Kürbissamen, einmal nur in Erde und einmal in Erde gemischt mit STOCKOSORB®. „Die Schüler müssen sich im Unterricht um die Pflanzen kümmern, sie gießen, die Ergebnisse dokumentieren und anschließend analysieren“, erzählt Biologielehrer Christian Dickneite. Im Chemieunterricht untersuchen sie den Einfluss von Salz und Zucker auf die Aufnahmefähigkeit von STOCKOSORB® und lernen die Osmose, also das Hindurchdringen von Wasser durch eine Membran, am Beispiel des Radieschens mit Salz kennen. In Physik beschäftigen sich die Schüler experimentell mit den Kapillarkräften, der Adhäsion und Kohäsion (anziehende Kräfte zwischen den Teilchen verschiedener Körper und eines Körpers), am Beispiel der Wasseraufnahme unterschiedlicher Papiersorten. Anschließend werten sie in Mathe die Forschungsergebnisse mittels Dreisatzrechnungen aus und erstellen im Informatikunterricht daraus Grafiken. „Das Spannende an diesem Projekt ist die Verknüpfung der einzelnen Fachbereiche. Die Schüler saugen jede Menge Wissen auf und nutzen es fächerübergreifend“, so Dickneite.

Die Schüler führen Pflanzenversuche durch und lernen, wie STOCKOSORB® funktioniert.Die Schüler führen Pflanzenversuche durch und lernen, wie STOCKOSORB® funktioniert.

MINT-Projekt 3 2019 2 Jungs up
Die Schüler führen Pflanzenversuche durch und lernen, wie STOCKOSORB® funktioniert.

Die Bezeichnung STOCKOSORB® ist eine geschützte Marke der Evonik Industries AG oder ihrer Tochterunternehmen. Sie ist im Text in Großbuchstaben geschrieben.

Artikel: Frau Micevic