Praktisches MINT-PROJEKT in Corona Zeiten – Schüler bauen CO2 Ampel

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 Chemie haben, mit ihrer Klassenlehrerin Frau Rodemerk, an einem MINT-Projekt teilgenommen.

  • Organisiert vom zdi-Zentrum KReMINTec
  • in Zusammenarbeit mit dem MakerSpace der Hochschule Niederrhein 

Endlich wieder im Präsenzunterricht wurde zum aktuellen Thema „Luftqualität im Klassenraum“ Messgeräte gebaut, mit denen die CO2-Konzentration gemessen werden kann.

Das MINT-Projekt fand online an vier Tagen statt. Hierfür wurde jedem Schüler und Schülerin vom MakerSpace ein Laptop zur Verfügung gestellt. Außerdem erhielt jeder Teilnehmer einen Ampelbausatz.

Nach dem Bau der Ampel folgte eine Einführung in das Programmieren. Dabei wurden die Schüler und Schülerinnen von vier Studierenden der Hochschule Niederrhein online angeleitet.

Die 21 programmierten Ampeln werden auf verschiedene Klassen- und Fachräume aufgeteilt. Jeder Schüler ist Pate seiner eigens gebauten und programmierten Ampel und übernimmt damit die Verantwortung für die Funktionalität.

Da die CO2-Konzentration ein wichtiger Indikator für die Luftqualität im Klassenraum ist, sollen die Ampeln die Schüler und Schülerinnen sowie die Lehrkräfte beim Lüftungskonzept unterstützen.

Geplant ist, die CO2-Ampeln im Informatikunterricht noch zu ergänzen.

Artikel: Frau Rodemerk

Bewerbungstraining in der Freiherr-vom-Stein Realschule: Evonik-Experten gaben Tipps für erfolgreichen Berufsstart

Was muss ich bei meiner Bewerbung beachten? Wie kann ich im Vorstellungsgespräch überzeugen, um meinem Traumberuf näher zu kommen? Antworten auf diese Fragen und noch viele weitere Tipps bekamen die Neuntklässler der Freiherr-vom-Stein Realschule beim Bewerbungstraining mit den Ausbildern des Evonik-Standorts Krefeld.

Rund 70 Schülerinnen und Schüler hatten sich für das freiwillige Projekt an zwei Nachmittagen in der Schule angemeldet. Erste Aufgabe war es, eine Bewerbung für den Traumberuf an Evonik zu schicken. Diese wurden von den Ausbildern auf Rechtschreibung, Form und Inhalt geprüft und mit einem individuellen Feedbackbogen versehen. „So lernen die Schüler, was sie schon gut machen und in welchen Bereichen sie sich noch verbessern können“, erklärte Heike Lechtenberg, Teamleiterin der Ausbildung. „Übrigens bewarben sich die Teilnehmer nicht nur für Berufe, die Evonik anbietet, sondern auch als Krankenschwester oder Fluglotse“, sagte sie. Für die beste Bewerbung gab es eine besondere Überraschung.

Eine überzeugende Bewerbung ist aber nur der erste Schritt zum neuen Job. Das Vorstellungsgespräch ist der zweite Schritt, der über die Einstellung entscheidet. Im Rollenspiel übten die Schüler deshalb den Ablauf eines solchen Gesprächs. Von der Begrüßung mit Handschlag und Blickkontakt über die Aufforderung, etwas über sich und den Werdegang zu erzählen bis hin zur Körpersprache. „Wichtig ist, eine offene Körperhaltung einzunehmen und ruhige Gesten einzusetzen, die an den richtigen Stellen unterstreichen“, sagte Chemikantenausbilder Peter Kappers. „Eine gute Vorbereitung auf das Gespräch ist das A und O. Sie hilft auch gegen Nervosität. Pünktlichkeit, sich im Vorfeld gut über die Firma und die Stelle zu informieren und mit vorbereiteten Fragen zu erscheinen, sind wesentliche Voraussetzungen für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch“, so Kappers.
„Das Bewerbungstraining mit Evonik ist bei den Schülern sehr beliebt und innerhalb unserer Kooperation ein wichtiges Projekt“, sagte Lehrerin Kathrin Rodemerk. Sie bedankte sich bei den Schülern für die rege Teilnahme und bei den Experten von Evonik für die hilfreichen Tipps.

Gruppenfoto der Teilnehmer mit den Lehrern (rechts) und den Ausbildern von Evonik (links)

Kooperation Schule-Wirtschaft
Seit 1997 besteht die Kooperation zwischen Evonik und der Freiherr-vom-Stein Realschule. Nicht nur in Chemie oder anderen Naturwissenschaften, sondern auch in Deutsch, Informatik, Mathematik, Erdkunde, Sozialwissenschaften, Sport und Kunst haben Evonik-Mitarbeiter, Lehrer und Schüler schon zusammengearbeitet. Über den Dialog bekommen Schüler praxisnahe Einblicke in die Berufswelt, die ihnen bei der Berufsentscheidung wichtige Impulse geben können. Die Unternehmensvertreter lernen die Schulrealität kennen und können Schüler für eine Ausbildung im Unternehmen interessieren. Rund 60 Schüler der Freiherr-vom-Stein Realschule haben in den letzten Jahren am Standort Krefeld eine Ausbildung absolviert und arbeiten heute in verschiedenen Bereichen.

Artikel & Fotos: Frau Micevic, Evonik

Das Osterfrühstück

Am 05 April fand wieder das traditionelle Osterfrühstück der Freiherr-vom-Stein Realschule statt. Dort konnten die Eltern sich mit den Lehrern bei einem gemeinsamen Essen unterhalten. Zudem stellten die Schulsanitäter, Maker Space AG und die Jugend Forscht AG ihre Projekte vor. Zudem konnte man sich das Mint Projekt mit dem Thema ,,Stockosorb“ im Raum 20 anschauen.

Das Frühstück begann um 08:30 Uhr mit einer Rede von Herrn Bartel. Nach der Rede wurden die Eltern und Lehrer von der Schülerfirma mit Speis´ und Trank versorgt. Nach dem Frühstück gingen die Lehrer und Eltern durch das Schulgebäude und bestaunten die vielen Projekte der Schule bis das Osterfrühstück um 09:45 Uhr endete.

Artikel: Alexander Wolf