Umweltprojekt war ein voller Erfolg

In der letzten Woche vor den Winterferien fand am Mittwoch, den 20. Dezember das Umweltprojekt unter dem Namen „Upcycle your city“ statt, welches von einer Gruppe Studentinnen und Studenten der Hochschule Niederrhein organisiert und mit der Klasse 6d, betreut durch die Chemie- und Physiklehrerin Frau Rodemerk sowie durch den Klassenlehrer Herr Krätzschmar, durchgeführt wurde. Dieses Projekt wurde, wie auch viele andere Schulprojekte, großzügig durch unseren Schulkooperationspartner Evonik unterstützt.

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Zu Beginn des Projektes versammelten sich die Lernenden der 6d mit ihrem Klassenlehrer Herrn Krätzschmar im Chemieraum, wo sich die Studentengruppe vorstellte, einen kurzen Überblick über den Tagesablauf gab, sowie Clips, welche in eine sehr interessante und informative PowerPoint Präsentation integriert waren, zeigte. Dies weckte sofort das Interesse vieler Schülerinnen und Schüler über das Thema Müll und Umweltschutz, wodurch es zu vielen guten und unterschiedlichen Beiträgen seitens der Lernenden kam: Wie man mit Müll umgehen sollte, wie Müll recycelt wird, wie man sich als Konsument bereits beim Einkaufen verhalten sollte, um nachhaltig wenig Müll zu produzieren, ….

Im Anschluss daran führten die Studentinnen und Studentin mit den Lernenden der Klasse 6d einige kurze und interessante Experimente zum Thema Kunststoffe durch.

Nach einem kräftigen, gemeinsamen Frühstück in der Schulküche, welches durch Evonik bereitgestellt wurde, teilte der Klassenlehrer Herr Krätzschmar seine Klasse in Kleingruppen ein und es wurde nun unter Betreuung der Studentinnen und Studenten im nahen Umfeld der Freiherr-vom-Stein-Realschule Müll mit entsprechender Schutzkleidung gesammelt, was auch von einigen Anwohnern positiv bestaunt wurde. Durch dieses Müllsammeln wurde allen Beteiligten deutlich gemacht, wie viel Müll, hauptsächlich bestehend aus Kunststoffen und somit durch die Umwelt nicht abbaubar, in unserer Natur versteckt ist und diese nachhaltig verschmutzt.

Im Anschluss an die Müllsammelaktion gab es abschließend eine kurze Reflexion über die Themen „Müll, Kunststoffe und Nachhaltigkeit“, welche alle Lernenden der Klasse 6d anhand eines Fragebogens beantworten sollten. Zuletzt gab es erneut einige großzügige Snacks – bereitgestellt durch Evonik – was diesen tollen Projekttag abrundete.

An dieser Stelle bedankt sich die Klasse 6d mit ihrem Klassenlehrer Herrn Krätzschmar für dieses sehr interessante und lehrreiche Projekt, einer sehr guten Organisation und reibungslosen Durchführung bei den beteiligten Studentinnen und Studenten der Hochschule Niederrhein sowie natürlich bei der Firma Evonik, die dieses Projekt sehr großzügig u. a. durch hervorragende Getränke und Speisen unterstützte.

Artikel: Herr Krätzschmar

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Auch die WZ vom Freitag, den 22.12.2017 berichtete über das Projekt:

Bericht WZ vom 22.12.17 als pdf-Datei

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Impressionen vom Tag der offenen Tür

Der nachfolgende Artikel ist der erste, der von der neuen Homepage AG verfasst wurde. Die Texte wurden von den Schülerinnen selbst geschrieben, die Fotos von den Schülerinnen geschossen!

Bevor Schüler und Eltern sich für eine weiterführende Schule ab Klasse fünf entscheiden, sehen Sie sich ihre zukünftige Schule an. Beim Tag der offenen Tür sammeln Sie erste Eindrücke und erhalten viele Informationen. Am 02.12.17 war bei unserer Schule Tag der offenen Tür. Wir, als Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein Realschule haben Ihnen an diesem Tag den Alltag und die verschiedenen Angebote unserer Schule vorgestellt.
Präsentiert wurde zum einen unsere Musik-AG, die Ihnen die Ergebnisse der Arbeit unter der Leitung von Herrn Grätz vorgestellt hat. Schon am Anfang des Schuljahres haben diese angefangen, sich auf dieses Event vorzubereiten. Außerdem haben unsere 5. und 6. Klassen sich die Mühe gemacht und Ihnen einen Einblick in unseren Alltag geboten. Zudem wurden Ihnen die Wahlpflichtfächer unserer Schule und die Wahl-AGs nahe gebracht und Sie konnten sich mit einigen Versuchen in den Fächern Chemie und Physik besser vertraut machen.
Auch für das eigene Wohl wurde gesorgt. Von einem großen Kuchenverkauf bis hin zu selbstgemachten Waffeln und Crêpes war alles dabei. Insgesamt war es ein vielfältiges Angebot und ein schöner Tag.

Nadine Renkens

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Am Tag der offenen Tür haben die Sporthelfer in der Turnhalle der Schule ein paar Stationen aufgebaut. Wie zum Beispiel eine Bottle Flip Station oder einen Kasten, durch den man eine Frisbee werfen musste. Außerdem gab es eine hochkant stehende Matte, über die man einen Federball werfen musste und gegenüber konnte jemand ihn auffangen und wieder zurückwerfen. Die letzte Stadion war eine Tischtennisplatte auf der man ganz normal Tischtennis spielen oder einen kleinen Parcours absolvieren konnte. All diese Stadtionen haben sich die Sporthelfer selber ausgedacht und aufgebaut.

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Die Streitschlichter-AG hatte einen Stand im Nebengebäude, an dem Waffeln und Creps verkauft wurden. Auch ein Glücksrad, das die Zehntklässler im Jahr 2015 selber gebaut haben, war aufgestellt. Man musste drehen und das gedrehte Gefühl erraten und bekam eine Süßigkeit, wenn man es richtig erraten hatte. Es gingen auch Schüler aus der AG durch das Schulgebäude und verkauften die Waffeln und Crêpes im Hauptgebäude.

Laura Steffenhagen


Wie in vielen anderen Räumen gab es an diesem Tag viele interessante Sachen im Chemieraum zu sehen. Nachdem man eintrat, bekam man auch schon eine Schutzbrille für die Sicherheit der Augen und konnte losgehen und die Versuche im Chemieraum begutachten. Die Versuche wurden einem von den zugehörigen Schülern gezeigt und es wurde erklärt, was dort eigentlich passiert.

Es wurden insgesamt vier Versuche ausgestellt:

  • Die Chromatografie:  Wasser wurde in eine Petrischale gegeben. Es wurde ein ca. 4cm großer Punkt auf  das Filterpapier gemalt ( mit einem Filzstift) und in der Mitte ein Loch gemacht. Durch die Öffnung wurde ein Docht aus Papier gesteckt und er kam ins Wasser. Die verschiedenen Farbpigmente konnte man nach einigen Minuten auf dem Papier sehen.
  •  Die Flammenfärbung: Über einem Bunsenbrenner wurde eine Flamme entzündet und in diese Flamme wurden verschiedene Salze hinein gehalten. Darunter waren Calciumsalz, Strontiumsalz, Lithiumsalz, Kaliumsalz, Natriumsalz und Kupfersalz. Als diese Salze in der Flamme waren, verfärbte sich diese.

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  • Vergoldung einer Kupfermünze: Eine Kupfermünze wurde  in eine Zink/Natronlauge getunkt. Danach wurde sie unter Wasser gehalten und dann unter die Flamme des Bunsenbrenners. Als man sie dann wieder sehen konnte, war sie goldfarben. Natürlich erst, nachdem man den Ruß entfernt hatte.

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  • Produktion von Mikadostäbchen: Es wurde ein Bunsenbrenner entzündet. In diesem Bunsenbrenner wurden Holzstäbchen gehalten und diese haben sich durch die Wärme der Flamme verdunkelt.

Artikel: Jennifer Pych


An diesem Tag war natürlich auch wieder Jugend forscht in einem der Räume untergebracht. Die Schülerinnen und Schüler haben sich kreative Projekte überlegt, mit denen sie die Besucher beeindrucken wollten. Folgende Projekte wurden vorgestellt:

  • Färben von verschiedenen Blumenarten

Die Idee hinter diesem Projekt ist es, Blumen durch Wasser und Lebensmittelfarbe einzufärben. Die Schüler nahmen dafür ein Verhältnis von 1:2 und stellten die Blumen in das Farbgemisch. Somit verfärbten sich die Blumen in den jeweiligen Farben.

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  • Future Shopping Cart

Hier ist die Idee, einen Scanner über Bluetooth mit dem Handy zu verbinden. Man scannt seine Einkäufe und der Endpreis erscheint auf dem verbundenen Handy. Zuletzt soll man nur noch den Preis an der Kasse vorzeigen. Dies soll den Einkauf beschleunigen und einfacher gestalten.

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  • Kann Musik Pflanzen schneller wachsen lassen?

Diese Frage stellte sich eine weitere Schülergruppe. Sie beobachteten das Wachstum eine Woche lang. Die Pflanzen wurden vier Stunden pro Tag mit Musik verschiedenster Musikrichtungen beschallt. Schlussendlich kam heraus, dass die Kresse, die mit klassischer Musik und Dubstep beschallt wurde, schneller wuchs. Die Kresse, die Punk  „auf die Ohren“ bekam, wuchs dagegen langsamer.

Selina Mader


 

Weitere Impressionen vom Tag der offenen Tür 2017

Wieder etwas Neues… unser Besuch des ZDI am Berufskolleg in Uerdingen

Unser 9er Chemiekurs der Freiherr-vom-Stein Realschule hatte wieder einmal eine tolle Gelegenheit Neues aus dem Bereichen Chemie und Technik kennenzulernen. Zusammen mit Frau Rodemerk waren wir vor den Sommerferien 2 Tage lang zu Besuch im ZDI (03.07. und 05.07.2017). Dort haben wir an zwei ZDI-Projekten teilnehmen dürfen. Im Chemieprojekt konnten wir unter der Leitung von Frau Michels-Thelen die chemische Zusammensetzung von Coca Cola durch verschiedene Versuche analysieren. Wir kochten an eigenen Labortischen, bestimmten die Dichte, analysierten den Farbstoff bis wir die Zusammensetzung unseres Kultgetränkes herausbekommen haben. Es war interessant, soviel über Coca Cola zu erfahren. Währenddessen hat die andere Hälfte unseres 9 Ch-Kurses unter Leitung von Herrn Hartmann an einem technischen Thema gearbeitet. Diese Gruppe hat einen Lego Mindstorm Roboter (Roberta) gebaut und programmieren dürfen. Diese Roboter waren so ausgelegt, dass wir spielerisch an die Technik und Programmierung herangeführt werden konnten. Am zweiten Tag haben wir gewechselt, die Robertagruppe hatte die Möglichkeit im Labor zu arbeiten und wir konnten die Roboter bauen. So hatten alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit einen Einblick in den Chemiebereich und in den Technikbereich zu bekommen. Beide Projekte haben bei uns Schülern und Schülerinnen das Interesse an MINT- (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) Berufen geweckt. Einige von uns möchten später ihre Weiterbildung am Berufskolleg fortsetzen.

Fazit: Wir Schüler und Schülerinnen des 9er Chemiekurs haben an diesen Tagen mit viel Motivation gearbeitet und dabei neue Erfahrungen gesammelt. Dabei haben einige von uns neue Berufsmöglichkeiten für sich entdeckt. Es ist schön diese Möglichkeit zu haben. Vielen Dank dafür.

Jan-Hendrik Garvens