Jugend forscht 2019 (Homepage AG)

Am Mittwoch den 12.März 2019 fand im Seidenweberhaus in Krefeld der Jugend forscht Regionalwettbewerb vom Niederrhein statt.

Der Wettbewerb wurde in zwei Sparten aufgeteilt. Alle Teilnehmer unter 15 Jahren nahmen am Wettbewerb „Schüler experimentieren“ teil, während alle zwischen 15 und 20 Jahren in die Sparte Jugend forscht eingeteilt worden. Die Jugend Forscht AG unter Leitung von Frau Weber-Schürholz nahm mit 4 Projekten teil.

Dieses Jahr ging die Freiherr-vom-Stein Realschule mit den Projekten ,,Black Food“, ,,Gefahr durch Elektrosmog“, ,,Wimpern Booster teuer vs. Günstig“ und ,,Ist Biokunststoff wirklich Bio” an den Start.

Zuerst hatten die Teilnehmer Zeit, ihre Stände aufzubauen und zu frühstücken bis zur Begrüßung um 09:45 Uhr. Danach hat Dr. Ralf Wimmer, der Regionalpate des Wettbewerbs Jugend forscht, die Teilnehmer begrüßt, den Tagesablauf erklärt und die Jury vorgestellt. Anschließend hat die Jury die einzelnen Arbeiten begutachtet. Ab 12:45 Uhr gab es dann auch Mittagessen, was für die Teilnehmer natürlich kostenlos war. Von 14:00-16:00 Uhr war die Besichtigung der Projekte durch die Öffentlichkeit möglich, sodass Eltern, Mitschüler aber auch die Presse sich die Projekte anschauen konnten. Um 15:00 Uhr besuchten dann einige Lehrer und der Schuldirektor Herr Bartel die Teilnehmer der Freiherr-vom Stein Realschule. Von 16:00-17:00 Uhr war dann Zeit, die Stände der Teilnehmer abzubauen für die anschließende Siegerehrung und Feierstunde.

Leider erhielt die Freiherr-vom-Stein Realschule dieses Jahr keine Auszeichnung.

Um 19:30 Uhr endete dann die Feierstunde mit einem Imbiss für alle Teilnehmer und Gäste.

Artikel: Alexander Wolf

Jugend forscht 2019 (Presse)

Die Freiherr-vom-Stein-Schule schickte wieder mehrere Teams ins Rennen, um am  Wettbewerb Jugend forscht im Seidenweberhaus und im Foyer des Stadttheaters teilzunehmen.

Sie, liebe Leserinnen und Leser, können sich nachfolgend die Artikel aus der WZ und der RP über den diesjährigen Wettbewerb anschauen:

WZ vom 13.3.2019

RP vom 13.3.2019 Artikel

RP vom 13.3.2019 Bilder

Link zum Artikel der WZ: Lässt Musik Pflanzen wachsen?

Link zum Artikel der RP: Tomaten mögen Mozart mehr als Rammstein

Foto: Thomas Lammertz, Rheinische Post

Artikel: Hagemann

 

 

 

 

Unsere erste Gedenkstättenfahrt nach Frankreich

Vom 6. bis zum 8. März fand die erste Gedenkstättenfahrt der Freiherr-vom-Stein Schule statt. Daran nahmen Schüler/Innen der 10. Klasse sowie Frau Sonnenwald, Frau Trautmann, Frau Reißbitzen, Frau Neweling, Frau Kröhling, Herr Hanrath und Herr Sindram teil. Unser Zielort war Straßburg. Von dort aus besuchten wir das Europaparlament in Straßburg, das KZ Natzweiler-Struthof im Elsass und den Soldatenfriedhof in Niederbronn-les-Bains. Wir möchten Ihnen nun von unserer Gedenkstättenfahrt genauer berichten.

Tag 1:

Am ersten Tag fuhren wir um 5:35 Uhr am MSM Parkplatz ab. Unterwegs machten wir zwei Pausen und kamen schließlich um 11:20 Uhr am Lagrange Hotel in Straßburg an. Dort hatten wir dann zuerst etwas Zeit, uns einzurichten. Daraufhin machten wir uns um 13 Uhr auf dem Weg zum Europaparlament. Angekommen am Parlament wurden wir als erstes wie bei einer Flughafenkontrolle gründlich kontrolliert! Von der Kontrolle aus wurden wir dann ins Innere des Parlaments geführt. Dort wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt, die jeweils von einem Mitarbeiter herumgeführt wurden. Zuerst sahen wir uns einen 360° Film über das Europaparlament an. Darin wurde erklärt, dass sich die Abgeordneten einmal im Monat für vier Tage in Straßburg treffen. Außerdem erhielten wir noch viele weitere Informationen. Nachdem wir uns dann den Film fertig angesehen haben, gingen wir in den Plenarsaal und uns wurde noch einiges zu den Sitzungen des Parlaments erklärt. Am Schluss hielten noch einige Schüler/Innen Referate, die sie für das Europaparlament vorbereitet hatten und beendeten den Besuch im Parlament um 15:45 Uhr.

 

 

Daraufhin sind wir zum Hotel gefahren und konnten unseren Abend in der Stadt Straßburg verbringen. Viele von uns besuchten Restaurants und gingen shoppen.

Tag 2:

Am zweiten Tag unserer Frankreichreise besuchten wir das ehemalige Konzentrationslager Natzweiler – Struthof.

Gegen 10 Uhr stiegen wir in unseren Reisebus ein und fuhren zum Konzentrationslager (KZ). Als wir zu unserem Ziel fuhren, fing es an zu regnen, dies stimmte einige Schülerinnen und Schüler traurig. Doch wir hatten Glück, als wir ankamen hörte es auf zu regnen. Trotz des düsteren Anlass herschte also schönes Wetter auf dem KZ-Gelände. Doch bevor wir mit der Führung anfingen, besuchten wir das naheliegende Museum Mémorial Alsace Moselle. In diesem Museum erfuhren wir einiges über das Konzentrationslager, teils über einen Film, teils über eigene Texte, die man selber las. In der zweiten Hälfte unseres Museumbesuchs betraten wir das untere Geschoss. In diesem unterirdischen Bereich sah man Teile des orginalen Mauerwerks des Kartoffelkellers. Während wir staunend an diesen Mauern standen, lauschten wir dem Mythos dieses Kellers. Es ist quasi ein unterirdisches Gebäude,  etwa 120 Meter lang und es besteht aus 22 Zellen. Gebaut haben es die Gefangegen des KZs. Bis heute ist nicht geklärt, warum dieser Keller eigentlich gebaut wurde.

 

Nachdem wir dieses Museum wieder verließen, gingen wir nun endlich zum KZ-Gelände. Dort bekamen wir eine persönliche Führung über das Gelände.

 

Durch diese Führung erfuhren wir viele interessante Fakten über das Leben der Insassen und der Soldaten im KZ. Das KZ Natzweiler-Struthof war ein sogenanntes Straf- und Arbeitslager des nationalsozialistischen Deutschlands. Es liegt nahe dem Ort Natzweiler, etwa 55 Kilometer südwestlich von Straßburg entfernt. Bei unserer Führung durchs KZ wurden wir durch die einzelnen Baracken geführt. In einer Baracke wurden damals die Insassen eingesperrt, wenn sie etwas verbrochen haben. Je nach Schwere des ,,Verbrechens“ wurden sie für einige Zeit in dunkle und enge Räume eingesperrt. Mit zwanzig Mann saßen sie in diesen Räumen und bekamen nur alle paar Tage etwas zu essen. Insassen, die exekutiert werden sollten, saßen in noch kleineren Zellen und warteten auf den Tod.

 

Eines der schrecklichsten Bereiche des KZs war der Raum, wo der Verbrennungsofen stand, in dem die Leichen der Insassen verbrannt wurden. Durch diese Verbrennungen färbte sich der Schornstein dieses Gebäude rot.

Wir alle haben schon einmal von einem KZ gehört, das Thema haben wir einmal in der Schule behandelt, doch das KZ war ganz anders als man es sich vorstellte. Es war viel realer, viel schrecklicher als wenn man es in einem Geschichtsbuch liest.

Direkt nachdem wir einige Schülerinnen und Schüler am Hotel abgesetzt hatten, fuhr ein Teil der Schüler in die Altstadt von Straßburg, um in einem Restaurant Flammkuchen zu essen. Im Flam’s bestellten wir ein All-you-can-eat Buffet und aßen alle mögliche Arten von Flammkuchen. Unter ihnen waren beispielsweise der Speck-Zwiebel-Flammkuchen

Tag 3:

Wir sind am Freitag, 08.03.2019 um 10:15 Uhr von unserem Hotel, Lagrange Apart’hotel abgefahren. Gegen 11:15 Uhr sind wir an der Gedenkstätte angekommen. Uns empfing ein Mann namens Herrn Bernard. Gegen 11:20 Uhr hat er dann mit seinem Vortrag über den Soldaten Friedhof begonnen. Herr Bernard hat uns Briefe gezeigt, von Verwandten der Soldaten. Ebenfalls erzählte er uns Geschichten einzelner Soldaten und ihren Angehörigen. Es gab insgesamt 18 Mio. Soldaten. Davon sind 4-5 Mio. im 2. Weltkrieg gefallen. Von den ganzen gefallenen Soldaten werden – so Herr Bernard – jährlich 25.000 neue Leichen gefunden. Nach dem anderthalb-stündigen Vortrag sind wir in der Gedenkstätte noch essen gegangen. Danach waren wir gestärkt für den Rundgang auf dem Soldatenfriedhof. Alle Gräber haben den gleichen Grabstein, es sind graue Kreuze, die auf beiden Seiten einen Namen und das Geburts- und Todesdatum eingraviert haben. Der Soldatenfriedhof wurde am 1.Oktober 1966 eröffnet. 2016 hat der Friedhof sein 50-jähriges Bestehen gehabt. Auf dem Friedhof liegen insgesamt 15.413 Soldaten. Uns wurde von einem 10-jährigen Mädchen, namens Karin Goebel berichtet, dass zwar nicht im Krieg mitgekämpft hat, aber als Bombenopfer dennoch auf dem Soldatenfriedhof begraben wurde. Das jüngste Opfer auf dem Friedhof war ein 1 ½-jähriges Kind, dass auch genau wie Karin Goebel ein Bombenopfer war. Das älteste Opfer war eine 89-jährige Frau.

 

Nach dem Besuch auf dem Soldatenfriedhof traten wir wieder unsere Heimreise nach Krefeld an.

Insgesamt hat uns die Fahrt gut gefallen und wir haben viele Erfahrungen gesammelt! 🙂

Artikel: Selina Mader, Jennifer Pych, Celine Sabel und Laura Steffenhagen