Vier tolle Aktionen während der internationalen Wochen gegen Rassismus

Im Zuge der internationalen Wochen gegen Rassismus hat die Schule dieses Jahr vier tolle Aktionen durchgeführt.

Fotoaktion
Die Freiherr-vom-Stein-Realschule möchte sich ganz klar gegen kriegerische Handlungen positionieren. So versammelten sich am Mittwoch den 23.3. eine große Gruppe der Lehrer-, Mitarbeiter und Schülerschaft auf dem Pausenhof, um sich gegen den Krieg in der Ukraine zu positionieren und gemeinsam ein Zeichen zu setzen und Haltung zu zeigen. Dem Aufruf, dass wir uns für die Aktion am besagten Tag in gelb und blau kleiden sollten, waren viele Mitglieder unserer Schule nachgekommen. Treffpunkt war der Schulhof, auf dem sich alle zusammen gefunden haben um das Wort Frieden (мир) mit dem kyrillischen Alphabet zu bilden. Wir danken allen, die daran teilgenommen haben.


Sammeln von Schulausrüstung
Mit der Flüchtlingswelle aus der Ukraine kommen auch Kinder nach Deutschland, Nordrhein- Westfalen und auch nach Krefeld. Unser Ministerpräsident Wüst will geflüchteten Kindern aus der Ukraine schnellstmöglich einen Schulbesuch ermöglichen. Dabei möchte das Lehrerkollegium den geflüchteten Kindern und unsern zukünftigen Mitgliedern der Schule ein Willkommensgeschenk machen. Die Lehrerinnen und Lehrer haben zusammen für zehn Kinder eine komplette Schulausrüstung organisiert.

Workshop Hate Speech

Die internationale Wochen gegen Rassismus boten eine große Anzahl an Veranstaltungen. Eine ganz besondere Veranstaltung war das #BeInterNett-Training: Umgang mit antimuslimischer und religiös-extremistischer Hate Speech an dem die Klasse 10 Sozialwissenschaften teilgenommen hat. Ein großer Bestandteil des zweitägigen Trainings war die Entwicklung konkreter Maßnahmen, die geeignet sind, Hate Speech, Diskriminierung, Demokratiefeindlichkeit und Gewalt im Internet entgegenzutreten.

Spende an die Ukraine
Die größte Aktion war der Spendenaufruf für Hilfsgüter. Hierzu gibt es einen eigenen Artikel:
(https://freiherr-vom-stein.net/2022/03/21/danke-zur-spende-an-die-ukraine/)

Artikel: Frau Thiem

Elternbrief: Änderung des Infektionsschutzgesetzes: Masken- und Testpflicht bis zu den Osterferien

Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,
liebe Schülerinnen und Schüler,

der Deutsche Bundestag hat in der vorletzten Woche einige Änderungen bezüglich des Infektionsschutzgesetzes beschlossen, unter anderem das Ende der Pflicht zum Tragen einer medizinischen oder FFP2-Maske in Schulgebäuden. Aufgrund einer den Ländern eingeräumten Übergangsfristbesteht bis zum Ende dieser Woche gemäß § 2 der Coronabetreuungsverordnung weiterhin eine Pflicht zum Tragen einer Maske in allen Innenräumen der Schule.
In der letzten Woche vor den Osterferien, vom 4. bis zum 8. April gilt diese Pflicht nicht mehr an den Schulen unseres Landes. Es bleibt aber dennoch jeder Schülerin und jedem Schüler sowie allen in Schule tätigen Personen unbenommen, in den Schulgebäuden freiwillig eine Maske zu tragen. Wir möchten schon jetzt als Schulleitung eindringlich empfehlen, in dieser Woche auch weiterhin eine Maske zu tragen, um nicht am Ende noch kurz vor den Osterferien einen innerschulischen Corona-Hotspot zu riskieren. Annährend 400 Infektionsfälle in den vergangenen zwei Jahren innerhalb unserer Freiherr-vom-Stein-Schulgemeinde haben uns gelehrt, mit der nun gewonnenen Freiheit in einer Phase noch hoher Infektionszahlen besonnen umzugehen.
Überdies hat die NRW-Landesregierung beschlossen, das Konzept der Schultestungen in der derzeit geltenden Form bis zum 08.04.2022 aufrechtzuerhalten. Nach den Osterferien soll es dann diese Form des anlasslosen Testens nicht mehr geben.
Mit freundlichen Grüßen
Herr Bartel

Danke zur Spende an die Ukraine

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

liebe Schulgemeinschaft!

Wir waren überwältigt von der Menge an Spenden, die unserem Aufruf folgte! Die Anzahl der Kartons, die an beiden Standorten unserer Schule mit diversen Hygieneartikeln, Babynahrung, Tierfutter gefüllt wurden, überstieg bei weitem unsere Vorstellung dessen, was zu erwarten war. Unser Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben, die Kartons zu beschaffen, zu beschriften, zu füllen und zum Standort des Sattelschleppers zu transportieren. Das war nur möglich, durch unser gemeinsames Engagement, das sicherlich auch als Ausdruck der enormen Betroffenheit aller zu verstehen ist. 

Insbesondere gilt unser Dank den Eltern, die sich für den Kauf der Spenden einsetzten, und euch, liebe Schülerinnen und Schüler: Durch den Transport der einzelnen Hilfsgüter waren die Schultaschen wesentlich schwerer; zum Teil habt ihr sogar separat gefüllte Tüten und Taschen zur Schule getragen! Auch diese Mühe sollte hier erwähnt und euch dafür herzlich gedankt werden!

Unsere Spenden waren Teil eines großen Transports, der in Krefeld startete und zunächst die Stadt Sibiu in Rumänien ansteuerte. Dort gibt es ein großes Lager, in dem Flüchtlinge aus der Ukraine mit dem Notwendigsten ausgestattet werden. Ein Weitertransport erfolgte von dort in die Republik Moldau. Wir hoffen, dass in diesem kleinen Nachbarland der Ukraine unsere Spende dazu beitragen kann, die Aufnahme der Flüchtenden ein wenig zu erleichtern.

Wir danken und grüßen herzlich

Kollegium der Freiherr-vom-Stein Schule