Elternbrief: Schulbetrieb ab dem 26.4.2021

Liebe Eltern,
seit dem heutigen Tag ist das neu geregelte Infektionsschutzgesetz in Kraft. Das Gesetz schafft einen geänderten rechtlichen Rahmen für das staatliche Handeln in der Corona-Pandemie. Es führt dabei auch eine bundesweit verbindliche „Notbremse“ ein.
Das neue Recht erstreckt sich auch auf den Schulbereich. Diese Vorgaben finden sich in Nordrhein-Westfalen wie schon die bisherigen Vorgaben zum Infektionsschutz in der aktualisierten Coronabetreuungsverordnung für unser Bundesland. Nordrhein-Westfalen wird hierbei von den Ausnahmevorschriften für Abschlussklassen Gebrauch machen und die Ihnen bekannten pädagogischen Betreuungsangebote fortführen.

Distanzunterricht findet dann statt, wenn an drei aufeinander folgenden Tagen die durch das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte sogenannte 7-Tage-Inzidenz den Schwellenwert von 165 bei uns in Krefeld überschreitet. Die konkrete Feststellung trifft dabei sodann das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) in Düsseldorf. Die „Notbremse“ tritt dann am übernächsten Tag in Kraft.
Die Inzidenz bei uns in der Stadt Krefeld liegt bereits den achten Tag in Folge deutlich über 200, so dass bereits schon in dieser Woche regional für Krefeld Distanzunterricht nach den bisherigen Vorgaben angeordnet wurde. Dies wird leider vorerst so bleiben, bis die Vorgaben zur Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts in Krefeld erfüllt sind. Dies bedeutet, dass in Krefeld die aktuell geltenden Regelungen zum Schulbetrieb und den Betreuungsangeboten mindestens auch in der kommenden Woche ab dem 26. April Fortbestand haben werden.

Die Schulleitung der Freiherr-vom-Stein Realschule ist darum bemüht, auf eine verstärkte Zahl an Videokonferenzen in den Jahrgangsstufen 5-9 während des Distanzunterrichts hinzuwirken.
Solange an einer Schule ausschließlich Distanzunterricht erteilt wird, können in der Regel keine Klassenarbeiten geschrieben werden. Mit einem gesonderten Erlass vom 22. April 2021 hat das Ministerium für Schule und Bildung NRW daher die in den Verwaltungsvorschriften zur Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Sekundarstufe I festgelegte Zahl der Klassenarbeiten so geändert, dass im zweiten Halbjahr des laufenden Schuljahres in den Fächern mit Klassenarbeiten jeweils mindestens eine Leistung im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ zu erbringen sein wird. Dies gilt nicht für die Klassen der Jahrgangsstufe 10, in denen Schülerinnen und Schüler an der ZP 10 teilnehmen; hier sind unverändert mindestens zwei Leistungen im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ erforderlich, von denen die ZP 10 eine ist.
Die in der APO-S I eröffnete Möglichkeit, eine Klassenarbeit durch eine andere gleichwertige schriftliche oder mündliche Leistungsüberprüfung zu ersetzen, bleibt auch für den Fall bestehen, dass in Nicht-Abschlussklassen die Anzahl der Leistungsnachweise im Bereich „Schriftliche Arbeiten“ auf eine reduziert werden muss.
Ich möchte mich bei Ihnen, den Familien, bedanken, dass Sie die Arbeit der Schule unterstützen, damit wir gemeinsam gut durch diese schwierige Zeit kommen. Wir hoffen auf eine baldige Besserung der Lage.

Mit freundlichen Grüßen

André Bartel
Schulleiter

Elternbrief zum Schulbetrieb ab dem 19.4.21

Liebe Eltern,

angesichts der inzwischen auf 208,9 angestiegenen 7-Tages-Inzidenz hat der Corona-Krisenstab der Stadt Krefeld soeben entschieden, dass es für die Krefelder Schulen aus Gründen des Infektionsschutzes ab Montag, 19.4.2021 NICHT zu einer Wiederaufnahme des Schulbetriebes im Wechselunterricht wird kommen können.

Im Rahmen einer Allgemeinverfügung wird kurzfristig festgelegt werden, dass der Schulbetrieb für alle Krefelder Schulen – zunächst bis 26.04.2021 –  weiterhin nach Maßgabe der Regelungen aus der Schulmail vom 8.4.2021 stattfindet.

Dies bedeutet faktisch eine Fortführung der in der aktuellen Woche (12.- 16.4.) geltenden Regelungen, die nur eine Beschulung der Abschlussklassen 10 zulässt.
Die notwendigen formalen Schritte werden aktuell durch die Stadt Krefeld eingeleitet.

Die Notbetreuung für die Klassen 5-6 bleibt bestehen.

Mit freundlichen Grüßen

André Bartel

Elternbrief zum Schulbetrieb ab dem 12.4.21

Liebe Eltern,

ab dem kommenden Montag, 12. April, werden alle Schulen in Nordrhein-Westfalen in den Schulbetrieb nach den Osterferien zunächst für eine Woche im Distanzunterricht starten. Das bis dato immer noch unsicher einzuschätzende und schwer zu bewertende Infektionsgeschehen nach der ersten Osterferienwoche und dem Osterfest mit diffusen Infektionsausbrüchen erfordert eine Anpassung des Schulbetriebes in der kommenden Woche. Deswegen hat die Landesregierung für alle Schulformen und alle Schülerinnen und Schüler entschieden, begrenzt für die eine Woche nach den Osterferien, Distanzunterricht vorzusehen.

Ausgenommen bleiben an unserer Schule die Schülerinnen und Schüler in den Abschlussklassen des Jahrgangs 10, die sich weiterhin auch im Präsenzunterricht auf die Prüfungen vorbereiten können. Dies betrifft die für diese Woche vorgesehene Wechselgruppe. In der kommenden Woche gilt der reguläre Stundenplan für die Klassen 10 mit den bereits vor den Ferien bekannten Änderungen für die Stunde in Religion / Praktische Philosophie.

Ab Dienstag, 20.April 2021, soll der Unterricht dann – sofern es das Infektionsgeschehen zulässt – wieder mit Präsenzanteilen (Wechselunterricht) für alle Jahrgangsstufen der Freiherr-vom-Stein Realschule fortgesetzt werden. Ich erinnere daran, dass Montag, 19. April, aufgrund des Medientages für fast das gesamte Kollegium durch die Schulkonferenz ein Distanzunterrichtstag für alle Schülerinnen und Schüler beschlossen worden war (siehe Elternbrief vom 23. März).

Die Durchführung des Präsenzunterrichts erfordert weiterhin das Einhalten unserer strengen Vorgaben zur Hygiene und zum Infektionsschutz sowie ein Fortschreiten des Impfens.

Testpflicht:

Künftig ist der Besuch der Schule an die Voraussetzung geknüpft, an wöchentlich zwei COVID-19-Selbsttests teilgenommen zu haben und ein negatives Testergebnis vorweisen zu können. Diese Testpflicht gilt für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer und für sonstiges an der Schule tätiges Personal gleichermaßen. Die Pflicht zur Durchführung der Selbsttests wird für die Schülerinnen und Schüler in der Schule erfüllt. Alternativ ist möglich, die negative Testung durch eine Teststelle nachzuweisen (Bürgertest), die höchstens 48 Stunden zurückliegt. Schülerinnen und Schüler, die der Testpflicht nicht nachkommen, können nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. Für Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung gilt: Der Schulleiter kann zulassen, dass Coronaselbsttests für zuhause unter elterlicher Aufsicht stattfinden. In diesem Fall müssen die Eltern das negative Ergebnis schriftlich versichern. Bitte sehen Sie von Einzelanfragen zur konkreten Ausgestaltung der Testpflicht sowie die rechtlichen Grundlagen an das Schulbüro ab, diese soll in einer aktualisierten Fassung der CoronaBetreuungsverordnung (CoronaBetrVO) geregelt werden.

Wichtig: Bei einem positiven Ergebnis werden die betroffenen Personen isoliert und begeben sich in häusliche Quarantäne. Durch einen PCR-Test wird das Ergebnis des Selbsttests noch einmal überprüft.

Der Schulstart nach den Osterferien beginnt bis auf die Klassen 10 im Distanzunterricht. Dabei ist weiterhin eine Notbetreuung für die Klassen 5 bis 6 sichergestellt. Die Abholung der Schüler iPads durch die Betroffenen ist am Montag zur verabredeten Zeit bei der jeweiligen Klassenleitung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

André Bartel
Schulleiter