Elternbrief zur Quarantänepflicht bei Rückkehr aus Risikiogebiet

Liebe Eltern,
anlässlich der bevorstehenden Herbstferien möchte ich darauf aufmerksam machen, dass bei einer Einreise aus einem Risikogebiet nach Deutschland (mögliche Reiserückkehrer aus den Herbstferien) von Schülerinnen und Schülern die Regelungen der Coronaeinreiseverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (CoronaEinrVO, derzeitige Fassung vom 19.09.2020) zu beachten sind. Die Liste der Risikogebiete wird durch das Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlicht (www.rki.de/covid-19-risikogebiete). Bitte beachten Sie, dass sich rechtliche Vorgaben und medizinische Vorgaben kurzfristig ändern können, daher sollten Sie bei einer möglichen Reise in das Ausland die aktuelle Lage im Blick behalten.
Wer aus einem Risikogebiet zurückkehrt, unterliegt einer 14-tägigen Quarantäne- (§ 3 CoronaEinrVO) sowie Meldepflicht beim Gesundheitsamt (§ 2 Abs. 1 CoronaEinrVO). Die Quarantänepflicht entfällt lediglich bei Nachweis eines negativen Coronatests in Form eines ärztlichen Zeugnisses in deutscher oder englischer Sprache, das bei der Einreise vorliegt und nicht älter als 48 Stunden ist. Bei Durchführung eines Coronatests in Deutschland besteht die Quarantänepflicht bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses (für weitere Details bitte ich um Beachtung des § 3 Abs. 3 CoronaEinrVO).
Gegen Schülerinnen und Schüler, die diese Regelung nicht beachten, muss die Schulleitung aufgrund des Hausrechts das Verbot aussprechen, das Schulgelände zu betreten. Unabhängig von den rechtlichen Folgen stellt ein solches Verhalten nämlich einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule dar.
Schülerinnen und Schüler in Quarantäne bleiben dem Unterricht aus Rechtsgründen fern. Nach § 43 Abs. 2 Schulgesetz NRW müssen die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler im Falle eines Schulversäumnisses die Schule unverzüglich benachrichtigen und schriftlich den Grund mitteilen. Für die Nachholung quarantänebedingt nicht erbrachter Leistungsnachweise (z.B. Klassenarbeiten) gelten die Bestimmungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung.
Bitte beachten Sie diese Informationen zu möglichen privaten Reisen in Covid-19-Risikogebiete, denn es sicherlich in unser aller Interesse, dass der Unterricht nach den Herbstferien weitgehend als Präsenzunterricht durchgeführt werden kann.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern erholsame Ferien und bleiben Sie bitte gesund.

Mit freundlichen Grüßen

Herr Bartel
(Schulleiter)

Positiver Coronafall in der Klasse 7a

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
leider hat sich der Covid-19-Verdachtsfall in der Klasse 7a der Freiherr-vom-Stein Realschule bestätigt. Das Gesundheitsamt der Stadt Krefeld hat uns gebeten, die folgenden Informationen an Sie weiter zu geben.
Alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a sowie des 7ch-Kurses werden ab sofort bis einschließlich zum 05.10.2020 in häusliche Absonderung geschickt. Die Schule nimmt im Namen des Gesundheitsamtes Kontakt zu den Familien wegen der Durchführung eines Corona-Tests auf.
Soweit möglich, werden die Schülerinnen und Schüler über LogineoNRW-LMS mit Material für den Distanzunterricht versorgt.
Bitte beachten Sie: Die Entscheidung, welche Personen in häusliche Absonderung gehen sollen oder einen Corona-Test machen sollen, trifft nur das Gesundheitsamt. Wir als Schule haben keinen Einfluss auf diese Entscheidungen. Falls Sie in Sorge sind oder bei sich oder Ihren Angehörigen Krankheitszeichen feststellen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.
Außerdem wurden drei Lehrpersonen der Schule in häusliche Absonderung geschickt. Wenn ihr Kind bei einem Kollegen oder einer Kollegin Unterricht hat, der oder die in häuslicher Absonderung ist, bekommt ihr Kind Distanzunterricht über LogineoNRW-LMS.
Es ist möglich, dass es aufgrund dieser Situation vermehrt zu einem Wechsel von Präsenzunterricht in Distanzunterricht kommt. Bitte informieren Sie sich regelmäßig hierzu auf unserer Homepage oder auf unserer Kommunikationsplattform Sdui.


Mit freundlichen Grüßen
André Bartel
Schulleiter

Mund-Nasen-Schutz: Jede Schülerin/Jeder Schüler hat bitte Ersatz dabei

Liebe Eltern,
Liebe Schülerinnen und Schüler,
seit Beginn des Schuljahres haben wir über das Schulbüro bereits hunderte von gespendeten Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) an Schülerinnen und Schüler ausgegeben, die diese vergessen hatten. Inzwischen ist unser Vorrat fast aufgebraucht und mögliche weitere Kontingente sind nicht zu erwarten.
Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass für die Beschaffung von Mund-Nase-Bedeckungen (MNB) die Erziehungsberechtigten und nicht die Schule zuständig ist. Die Ausgabe von solchen Masken durch das Schulbüro stellt/e lediglich eine Maßnahme für den Notfall dar.
Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Kind – insbesondere bei den Einmalmasken – mindestens eine Ersatzmaske bei sich führt, die bei Bedarf verwendet werden kann. Aufgrund der bestehenden Corona-Betreuungsverordnung sowie unseres Hygieneplans ist das Tragen außerhalb des festen Sitzplatzes in einem Unterrichtsraum verpflichtend und das Betreten des Schulgeländes sonst nicht gestattet.
Angesichts der aktuell wieder steigenden Infektionszahlen erneuern wir gleichzeitig den Apell an das Verantwortungsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler auch außerhalb des Schulgeländes bei größeren Ansammlungen die Mund-Nase-Bedeckung (MNB) zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen
André Bartel
Schulleiter