Schulprogramm, -vertrag, -ordnung und Leitbild

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Download: Schulvertrag

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Unsere Schulordnung:

Unsere Schule ist ein

  • ‚Lernort‘, an dem man Neues lernen und seine eigenen Fähigkeiten entwickeln kann;
  • ‚Begegnungsort‘, an dem man Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnen und Lehrer trifft, um mit ihnen zu reden, zu planen,       zu arbeiten; und dabei bemüht man sich miteinander, guten Unterricht zu gestalten und zu erleben;
  • ‚Aufenthaltsort‘ mit Räumen, die sauber, ordentlich und freundlich sein sollen, wo man sich Zeit und  Ruhe lässt, und wo jeder sich wohl fühlen kann. Hier soll alles unterbleiben, was zur Gefährdung oder Belästigung von Mitmenschen oder zur Beschädigung von Sachen führen kann.

Hierzu brauchen wir Regeln, an die sich jeder, der diese Schule besucht, zu halten hat:

  1. Die Schüler und Schülerinnen finden sich rechtzeitig vor Unterrichtsbeginn (5-15 Minuten) auf dem Schulhof ein. Beim Schellen begeben sie sich zügig, ruhig und ohne gegenseitige Behinde­rung zu ihrem jeweiligen Klassen-/Kursraum und erwarten dort den Lehrer bzw. die Lehrerin. Bei späterem Unterrichtsbeginn (z.B. in der 2. Stunde) betreten die Schülerinnen und Schüler erst fünf Minuten vor Unterrichtsbeginn das Schulgebäude.
    Bei schlechtem Wetter können sich die Schülerinnen und Schüler schon ab 7.45 Uhr bzw. bei ihrer Ankunft (z.B. vor der 2. Stunde) in der Aula aufhalten. Selbstverständlich verhalten sie sich dann ruhig, um niemanden im Unterricht zu stören.
  2. In den großen Pausen verlassen alle Schüler/-innen das Schulgebäude und suchen spätestens nach dem Einkauf beim Hausmeister den Schulhof auf. Bei Regen oder sehr schlechtem Wetter bleiben die Schülerinnen und Schüler in den großen Pausen in den jeweiligen Räumen (besonderes Schellenzeichen).
  3. Um niemanden zu gefährden oder zu verletzen, darf der Schulhof nicht mit dem Fahrrad befahren werden; Zum Ballspiel dürfen nur Softbälle eingesetzt werden. Im Winter muss das Schneeballwerfen und Schlindern unterbleiben.
  4. Die 5-Minuten-Pausen dienen nur dem Lehrer- bzw. Fachraumwechsel. In dieser Zeit wechseln die Schüler/-innen auf kürzestem Weg den Unterrichtsraum.
  5. Im Treppenhaus muss man sich ruhig und aufmerksam bewegen und jedes Rennen und Rempeln unterlassen, da hierbei eine besondere Gefährdung besteht. Zu den großen Pausen soll jeder Schüler und jede Schülerin auf kürzestem Weg auf den Schulhof gehen. Dadurch werden die Flure und Treppenhäuser nicht zu unnötigen Engpässen.
  6. Beschädigungen und starke Ver­schmutzungen in/an Räumen, Einrichtungsgegenständen und  persönlichem Eigentum sind dem Klassen-/Fachlehrer sofort zu melden, damit Schüler/-innen und Lehrer/-innen gegebenenfalls gemeinsam über die Behebung des Schadens beraten und entscheiden können. Achtung: Schülereigentum, das unbeaufsichtigt in den Fluren liegt, ist nicht versichert.
  7. Für die Ordnung und Sauberkeit in den Klassenräumen, Fluren und auf den Treppen des Schulgebäudes muss sich jeder Schüler verantwortlich fühlen. Für die Durchführung der Mülltrennung sind in allen Räumen drei verschiedene Müllbehälter (blau für Papier/ gelb für bestimmte Verpackungen/ grau für den Restmüll) aufgestellt. Die genaue Beachtung spart Geld ein und schont die Umwelt.
  8. Jeder unnötige Lärm soll vermieden werden, denn Lärm macht krank.
  9. Auf den Toiletten achten alle Schüler/-in­nen aus hygienischen Gründen auf Sauberkeit. Sie benutzen die Räume nicht zu Aufenthaltszwecken.
  10. Das Verlassen des Schulgeländes wäh­rend der Unterrichtszeit ist nicht er­laubt, u.a. da die Schüler/-innen dann keinen Versicherungsschutz mehr haben.
  11. Das Rauchen auf dem Schulgelände ist für alle Schüler/-innen unserer Schulform unter­sagt. (§ 64 SchulG)
  12.  An der Freiherr-vom-Stein-Schule ist der Gebrauch von Geräten, die Auf­zeichnung- bzw. Wiedergabe (Walkmen, MP3-Playern) oder Kommunikation (Mobiltelefone) ermöglichen, nicht erlaubt.
    • Mobiltelefone dürfen auf keinen Fall den Unterrichtsbetrieb stören. Im Unterricht sind die Handys vollständig auszuschalten. (Stummschalten reicht nicht). Ebenso sind die Handys während der gesamten Anwesenheit auf dem Schulgelände vollständig auszuschalten.
    • Bei Verstößen gegen die Anweisung können die Geräte von einer Lehrerin / einem Lehrer weggenommen werden. Jedes Gerät, das sichtbar ist oder den Unterricht stört (z.B. durch Läuten in der Schulta­sche), wird von der Lehrkraft eingezogen und bei der Schulleitung in Verwahrung genommen.
    • Eingezogene Geräte können nur von einem Erziehungsberechtigten abgeholt werden, damit diese erzieherisch auf ihre Kinder einwirken, die Hausordnung einzuhalten. Über Abweichung von dieser Regelung entscheidet im Einzelfall ausschließlich der Schulleiter.
    • Begründung: Es geht nicht ausschließlich um eine Regelung, die den Unterrichtsbetrieb sichern soll, sondern auch um die Abwendung von Gefahren für die Gesundheit von Schüler(innen) und Lehrpersonal (Lärmschutz, Strahlenschutz) sowie die Wahrung von Persönlichkeitsrechten, die durch Aufzeichnungen verletzt werden können.
    • Im Weiteren wird darauf verwiesen, dass das heimliche Fotografieren, bzw. Filmen von Personen, oder das heimliche Aufzeichnen des nicht öffentlich gesprochenen Wortes im Unterricht, keinesfalls nur ein Kavaliersdelikt darstellt, sondern ein Straftatbestand (§201 StGB) ist.

Wer diese Regeln nicht beachtet oder sie verletzt, stört in unserem gemeinsamen Bemühen um eine gute Schule und muss deshalb mit folgenden Maßnahmen rechnen:

  • Zeitlich befristeter Ordnungsdienst oder andere soziale Dienste,
  • Gespräch mit der Schulleitung und Eltern,
  • Schadensersatz bei Sachbeschädigungen
  • Schulordnungsmaßnahmen gemäß § 52 SchulG

Straftaten (z.B. Körperverletzung, Drogendelikte, Verstöße gegen das Waffengesetz)  muss die Schule immer der Polizei zur Kenntnis geben.